Eingebrochene Kinder : Staatsanwaltschaft ermittelt

Im Fall der zwei bei einem Schneespaziergang in einen Weiher eingebrochenen Kindergartenkinder wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Zustand eines Mädchens ist weiterhin kritisch. Das andere konnte das Krankenhaus mittlerweile verlassen.

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Der Zustand des am Mittwoch bei einem Kindergartenausflug verunglückten Mädchens ist weiterhin kritisch. „Das Kind befindet sich immer noch im künstlichen Koma im Herzzentrum Berlin“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Eberswalde, Thomas Meyer, am Freitag. Das zweite Mädchen, das mit starker Unterkühlung ins Krankenhaus Eberswalde eingeliefert wurde, konnte hingegen am Freitag entlassen werden.

Die Kriminalpolizei prüfe jetzt anhand der Unterlagen der Stadtverwaltung welche Erzieherin bei dem Ausflug für die Gruppe rechtlich verantwortlich war, sagte Meyer. Dies könne jedoch mehrere Tage dauern. Erst danach sollen die Betreuerinnen der Kindergruppen vernommen werden.

Wie berichtet, waren die beiden zweijährigen Kinder bei einem Schneespaziergang in einen vereisten Weiher gestürzt. Bei dem Ausflug wurden die 26 Kleinkinder von zwei Erzieherinnen, einer Aushilfskraft und zwei Praktikantinnen betreut. Gegen eine Erzieherin ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Körperverletzung.

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