Einweisung : Nach Selbstmord-Ankündigung in psychiatrischer Klinik

Nach der Drohung, sich selbst und seinen Sohn zu erschießen, ist ein 45-jähriger Mann aus Frankfurt (Oder) in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden.

Frankfurt (Oder) - Die Einweisung sei auf Beschluss des Amtsgerichts geschehen, sagte ein Polizeisprecher in Frankfurt. Der 45-Jährige hatte in der Nacht zu Samstag seine getrennt von ihm lebende Frau angerufen und damit gedroht, den gemeinsamen 15-jährigen Sohn und sich selbst zu erschießen. Die Frau alarmierte daraufhin die Polizei, die mit einem Sondereinsatzkommando anrückte.

Nach vier Stunden konnten die Beamten den Mann zur Aufgabe bewegen. Er stellte sich der Polizei. Sein Sohn und dessen 13 Jahre alter Freund haben nach den bisherigen Ermittlungen geschlafen und nichts von der Bedrohung mitbekommen.

Bei der Untersuchung der Wohnung fanden die Beamten zwei geladene und entsicherte Waffen sowie Munition im Wohnzimmer. Zwei weitere Waffen wurden in einem geöffneten Tresor im Schlafzimmer entdeckt. Der Mann konnte als Mitglied eines Schützenvereins entsprechende Waffenscheine vorweisen. Seine Tat begründete er der Polizei zufolge mit der Angst vor einem Verlust der Familie. (tso/ddp)

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