Der Tagesspiegel : EU-Förderung: Kabinett berät Zweiteilung des Landes

Das Brandenburger Kabinett beschäftigt sich heute mit der Zweiteilung des Landes für die Förderung durch die Europäische Union (EU). Zur Debatte steht ein Antrag, mit dem diese Praxis rückgängig gemacht werden soll. Anfang März läuft auf EU-Ebene die Frist für einen Antrag auf Änderung der Förderregionen ab.

Potsdam (dpa/bb)Das Brandenburger Kabinett beschäftigt sich heute mit der Zweiteilung des Landes für die Förderung durch die Europäische Union (EU). Zur Debatte steht ein Antrag, mit dem diese Praxis rückgängig gemacht werden soll. Anfang März läuft auf EU-Ebene die Frist für einen Antrag auf Änderung der Förderregionen ab.

Im Jahr 2002 hatte die damalige SPD/CDU-Regierung entschieden, Brandenburg rein statistisch in einen ärmeren Nordosten und einen reicheren Süden zu teilen. Der Nordosten fiel damit weiterhin in die höchste EU-Förderstufe und blieb sogenanntes Ziel-1-Gebiet, der Süden hingegen nicht. Die Entscheidung stieß seinerzeit vor allem in der Lausitz auf Kritik.