Europäischer Filmpreis : Kinogrößen wie Jeanne Moreau zu Gast in Berlin

Stars wie Jeanne Moreau, Liv Ullmann, Jean- Luc Godard und Michael Ballhaus werden zum 20. Europäischen Filmpreis am 1. Dezember in Berlin erwartet.

Jeanne Moreau
Wunderbare Darsteller, Regisseure und Autoren zu Gast in Berlin. Auch Jeanne Moreau wird erwartet. -Foto: ddp

Berlin Die Moderation der Jubiläumsgala mit 1400 Gästen in der Arena in Treptow übernehmen die französische Schauspielerin Emmanuelle Beart und ihr deutscher Kollege Jan Josef Liefers. Der Präsident der Europäischen Filmakademie, Wim Wenders, begrüßt die französische Kinolegende Jeanne Moreau und den norwegischen Filmstar Liv Ullmann als prominente Gründungsmitglieder der Akademie.

Regisseur Godard wird für sein Lebenswerk geehrt, Kameramann Ballhaus für seinen herausragenden Beitrag zum Weltkino. Am Vorabend ist ein öffentliches Jubiläumskonzert mit Musik von europäischen Filmkomponisten im Berliner Admiralspalast geplant. Die Fernsehgala wird weltweit in 61 Ländern ausgestrahlt, bei Arte läuft sie am 2. Dezember (22.10 Uhr). In der Kategorie bester Film konkurriert Fatih Akins "Auf der anderen Seite" mit "Die Queen", "La Vie en Rose", "Der letzte König von Schottland", "4 Monate, drei Wochen und zwei Tage" und "Persepolis".

Leningrad Cowboys sorgen für musikalischen Rahmen

Zu den Laudatoren gehören die Schauspielerinnen Alicja Bachleda-Curus aus Polen, Maria Grazia Cucinotta aus Italien, Virginie Ledoyen aus Frankreich, Maia Morgenstern aus Rumänien, Sonja Richter aus Dänemark, Johanna ter Steege aus den Niederlanden und die Britin Lucy Russell.

Außerdem werden als Redner erwartet: der serbische Filmemacher Stefan Arsenijevic sowie die Schauspieler Jean-Marc Barr aus Frankreich, Mehmet Kurtulus aus Deutschland, der Spanier Sergi Lopez, Mads Mikkelsen aus Dänemark, Juanjo Puigcorbe aus Spanien und der Moderator des vergangenen Jahres, Maciej Stuhr aus Polen. Haus-Band des Abends sind die Leningrad Cowboys. Der Europäische Filmpreis wird jährlich abwechselnd in Berlin und einer anderen europäischen Hauptstadt vergeben. (mit dpa)