FC Bayern : Ismael will FC Bayern verlassen

Uli Hoeneß hat die Wechsel-Absichten von Valerien Ismael bestätigt. Das angebliche Interesse an einem prominenten Trainer aus England dementierte der Bayern-Manager allerdings.

Valerien Ismael
Sieht keine Zukunft mehr beim FC Bayern: Valerien Ismael (l.) und Miroslav Klose -Foto: ddp

MünchenDer französische Innenverteidiger Valerien Ismael will Fußball-Rekordchampion Bayern München im Winter verlassen. Manager Uli Hoeneß bestätigte in einem Bericht des "Kicker" die Wechselabsichten des 32-Jährigen. "Er hat erklärt, dass er weg will. Wir würden das wohl auch bewilligen", sagte Hoeneß. Mit welchen Vereinen Ismael möglicherweise bereits in Kontakt steht, ist offen.

Hoeneß bestätigt Interesse an Breno

Offenbar hängt sein Wechsel nur noch davon ab, ob die geplante Verpflichtung des 18-jährigen Breno zustande kommt. Das Innenverteidiger-Talent vom brasilianischen Meister FC Sao Paulo soll 14 Millionen Euro kosten. Hoeneß bestätigte unterdessen das Interesse an dem Brasilianer. In den kommenden Wochen könnte der Transfer perfekt gemacht werden.

Ismael, der sich im August 2006 das Schien- und Wadenbein gebrochen hatte und seither um den Anschluss kämpft, ist nach seiner langen Verletzungspause bei den Bayern nur noch Verteidiger Nummer vier hinter Lucio, Martin Demichelis und Daniel van Buyten. Letzterer hat sich trotz seiner Reservistenrolle in der laufenden Saison klar zum deutschen Rekordmeister bekannt.

FC Bayern nicht hinter Benitez her

Ein klares Dementi gab Hoeneß unterdessen zum angeblichen Interesse des Fußball-Rekordmeisters an Teammanager Rafael Benitez vom englischen Rekordmeister FC Liverpool ab. "Da ist nichts dran - gar nichts!", sagte Hoeneß in der Süddeutschen Zeitung zu den Spekulationen über einen möglichen Nachfolger von Trainer Ottmar Hitzfeld.

Am vergangenen Wochenende hatten mehrere englische Zeitungen berichtet, dass sich die Bayern über die Verfügbarkeit von Benitez erkundigt hätten. In der seriösen Times wurde auch der kürzlich vom FC Chelsea entlassene Coach Jose Mourinho als Kandidat genannt. Die Bayern, so hieß es, wollten sich auf den möglichen Fall vorbereiten, dass Hitzfeld seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag in München nicht verlängert und das Angebot des Schweizerischen Fußball-Verbandes (SFV) zur Betreuung der Nationalmannschaft annimmt.

Hoeneß wies dies nun zurück. Die Münchner und ihr Angestellter Hitzfeld würden sich "wie mit Ottmar verabredet, in der Winterpause zusammensetzen", um über die weitere Zusammenarbeit zu reden. Bis zu diesem Zeitpunkt werde sich der Verein um keinen anderen Trainer bemühen, ergänzte der Manager. (mit sid)