Der Tagesspiegel : Film über verdurstete Kinder

Premiere in Frankfurt (Oder)

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Frankfurt (Oder). Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Die Kinder sind tot“ hat am 11. März in Frankfurt (Oder) Premiere. Am gleichen Tag kommt er auch bundesweit in die Kinos. Er behandelt den Tod der zwei und drei Jahre alten Jungen Tobias und Kevin im Juni 1999. Sie waren von ihrer damals 23jährigen Mutter zwei Wochen lang allein gelassen worden und wurden schließlich verdurstet in der Wohnung im Frankfurter Plattenbaugebiet Neuberesinchen gefunden. Das Frankfurter Landgericht verurteilte die vierfache Mutter im Mai 2000 wegen Doppel-Mordes zu lebenslanger Haft.

Die Autorin und Regisseurin des Films, Aelrun Goette, hatte seinerzeit den Prozess akribisch beobachtet und dann mit der Verurteilten, deren Mutter, Bekannten und der Verteidigerin gesprochen. Zusammen mit Polizeifotos und Ausschnitten aus der aktuellen Berichterstattung nach dem Tod der Jungen entstand der 80-minütige Film. ddp

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