Forschungswettbewerb : Spitzencluster: Berlin setzt auf Informatik

Mit einem Vorhaben in der Informationstechnik bewirbt sich Berlin für die zweite Runde des millionenschweren "Spitzencluster-Wettbewerbs" des Bundesforschungsministeriums.

Mit einem Vorhaben in der Informationstechnik bewirbt sich Berlin für die zweite Runde des millionenschweren „Spitzencluster-Wettbewerbs“ des Bundesforschungsministeriums. Berlin habe gemeinsam mit Brandenburg das Projekt „Signum – Sichere Identität, gesicherte Netze und Umgebung“ eingereicht, teilte die Wirtschaftsverwaltung auf Anfrage mit. Bewerbungsschluss für die zweite Runde des Wettbewerbs war Mitte April. Gefördert werden sollen Vorhaben, in denen Forschungsideen schneller als bisher in marktreife Produkte verwandelt werden und an denen Forschungseinrichtungen und Unternehmen einer Region beteiligt sind. Ausgewählt werden bis Ende des Jahres bis zu fünf Cluster, die zusammen 200 Millionen Euro über fünf Jahre bekommen sollen. In der ersten Runde, die im vergangenen Jahr entschieden wurde, erhielten ebenfalls fünf Cluster den Zuschlag. Berlin ging damals leer aus.

Das Berliner Projekt „Signum“ solle Fragen der zivilen Sicherheit mithilfe der Informationstechnologie bearbeiten, hieß es. Beteiligt seien unter anderem mehrere Fraunhofer-Institute, die Freie Universität, die Technische Fachhochschule Wildau sowie die Bundesanstalt für Materialforschung. 120 Firmen gehörten ebenfalls zu dem Projekt – darunter Siemens und SAP, die BVG, die Bundesdruckerei, die Polizei und die Feuerwehr. tiw

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