Frankfurt am Main : Rekordandrang auf der Buchmesse

Am Samstag hat die Buchmesse in Frankfurt am Main mit über 78.000 Menschen den besucherstärksten Tag ihrer Geschichte verzeichnet - auch viele Prominente gaben sich die Ehre. Zum Abschluss der weltgrößten Bücherschau wird am Sonntag der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen.

Buchmesse
Rekord: Die Frankfurter Buchmesse ist in diesem Jahr begehrt wie nie zuvor. -Foto: dpa

Frankfurt/Main Die Frankfurter Buchmesse hat am ersten Publikumstag einen Rekord-Ansturm verzeichnet. Am Samstag kamen nach Veranstalterangaben genau 78.218 Besucher in die Messehallen - so viel wie nie zuvor an einem einzelnen Tag in der sechzigjährigen Messegeschichte. Im Vergleich zum ersten Publikumstag im vergangenen Jahr war das ein Plus von acht Prozent.

Zahlreiche Prominente aus den unterschiedlichsten Bereichen statteten der weltweit größten Bücherschau am Samstag einen Besuch ab: So kamen unter anderen Fußball-Bundestrainer Joachim Löw, der Mainzer Kardinal Karl Lehmann, Rapper Bushido, der "Simpsons"-Zeichner Bill Morrison und der designierte Grünen-Chef Cem Özdemir. Am letzten Tag der Buchmesse werden nochmals über 50.000 Besucher erwartet. Präsentieren werden sich unter anderem die irische Bestseller-Autorin Cecilia Ahern und ihre deutsche Kollegin Martina Brandl.

Die Buchmesse sollte am Sonntagabend zu Ende gehen. Traditioneller Höhepunkt der Literaturschau am letzten Messetag ist die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche. Diesjähriger Preisträger ist der Maler und Künstler Anselm Kiefer. Damit erhält zum ersten Mal ein Bildender Künstler die renommierte Kulturauszeichnung, die mit 25.000 Euro dotiert ist. (jam/ddp/dpa)