Franzosen-Schau : Knapp 30.000 Besucher

Schon 28.000 Besucher haben in knapp einer Woche die große Ausstellung mit Spitzenwerken französischer Maler in Berlins Neuer Nationalgalerie gesehen.

Franzosen-Schau
Besucheransturm bei den "Schönen Franzosen".Foto: dpa

BerlinDamit knüpfe die Schau der "Schönen Franzosen" mit Gemälden und Skulpturen aus New Yorks Metropolitan Museum of Art an den Anfangserfolg der MoMA-Ausstellung vor drei Jahren, sagte Sprecherin Katharina von Chlebowski. Die Ausstellung war am vergangenen Freitag eröffnet worden. In der ersten Woche der Ausstellung des Museum of Modern Art (MoMA) aus New York 2004 waren 30.000 Besucher gekommen.

Allerdings werde die Ausstellung nicht die MoMA-Zahlen erreichen, die sieben Monate geöffnet war und rund 1,2 Millionen Menschen lockte. Die Schau unter dem Motto "Die schönsten Franzosen kommen aus New York" ist bis zum 7. Oktober und damit knapp vier Monate in Berlin zu sehen. Die Organisatoren rechnen mit einer halben Million Besucher.

Dank des neuen Ticket-Systems, bei dem die Kunstinteressierten eine verbindliche Einlass-Nummer bekommen, liege die Wartezeit weit unter MoMA-Niveau bei höchstens 45 Minuten, sagte Chlebowski. Dadurch werde der Besuch der Ausstellung "wesentlich entspannter". Im Durchschnitt blieben die Gäste "gute 2 Stunden" in der Neuen Nationalgalerie am Kulturforum. Auf große Resonanz stießen die so genannten "Early Bird"-Tickets, die über das Internet von Jung und Alt gleichermaßen bestellt werden. Die Schülerführungen seien ausgebucht.

Zu sehen sind rund 150 Werke unter anderem von Monet, Manet, Gauguin und van Gogh. Die Sammlung gilt als wichtigste Kollektion französischer Maler des 19. Jahrhunderts außerhalb Frankreichs. Organisiert wird die Ausstellung vom Verein der Freunde und Förderer der Neuen Nationalgalerie, die dafür rund 7,5 Millionen Euro von Sponsoren erhielt. (mit ddp)

(Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch 10.00-18.00 Uhr, Donnerstag 10.00-22.00 Uhr, Freitag, Samstag und Sonntag 10.00-20.00 Uhr Preise: 10 Euro, Wochenende 12 Euro, VIP-Tickets für 30 Euro)