Der Tagesspiegel : Gefängnis des KGB wird Gedenkstätte

Heute beginnt Umbau für 2,3 Millionen Euro

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Potsdam - Am heutigen Montag beginnt der Umbau des ehemaligen KGB-Gefängnisses in Potsdam als Gedenk- und Begegnungsstätte. Um 10 Uhr wird der erste Spatenstich für das Projekt in der Leistikowstraße gesetzt. Dabei werden auch Kulturministerin Johanna Wanka (CDU) und Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) anwesend sein. Wie das Kulturministerium mitteilte, soll das ehemalige KGB-Gefängnis zu einer Erinnerungsstätte von bundesweiter und europäischer Bedeutung werden.

Das Gebäude am Rande des Neuen Gartens war im August 1945 von der sowjetischen Besatzungsmacht konfisziert, umgebaut und mehrere Jahre als Gefängnis ihrer Spionageabwehr genutzt worden. 1994 wurde es an den Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein zurückgegeben. Dieser setzt sich seit der Rückgabe für den Erhalt des Hauses als Gedenkstätte ein. Die Kosten für Sanierung und Ausbau belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro. Die Mittel stellen Bund, Land und EU sowie private Förderer bereit.ddp

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