Der Tagesspiegel : Geständnis nach Rüdersdorfer Bluttat Kein Motiv für doppelten Totschlag

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Rüdersdorf/Frankfurt (Oder). Zwei Tage nach dem Gewaltverbrechen mit zwei Toten in Rüdersdorf (Märkisch-Oderland) liegt das Motiv des mutmaßlichen Täters noch völlig im Dunkeln. Gegen den 34-Jährigen war Haftbefehl wegen Totschlags in zwei Fällen erlassen worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) hat der Beschuldigte die Tat bei der polizeilichen Vernehmung in der Nacht zum Sonntag weitgehend gestanden. Am Sonnabend waren in einer Wohnung in Rüdersdorf die Leichen einer 32-jährigen Frau und ihres 26-jährigen Bruders entdeckt worden. Die Obduktion ergab, dass beide erstochen wurden. Staatsanwalt Michael Neff erklärte, bei dem Tatverdächtigen handele es sich um einen Freund der Frau. Nach der Tat sei der Mann zu einem Freund gefahren und habe ihm erzählt, Fremde hätten die Wohnung gestürmt und seine Freundin und deren Bruder umgebracht. Der 34-Jährige wurde schließlich wegen widersprüchlicher Aussagen festgenommen. Neff erklärte, es gebe in diesem Fall eine „klare Spurenlage“. dpa

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