Halbjahreszahlen : Europa lässt KSB wachsen

Dank eines florierenden Europa-Geschäfts befindet sich der Pumpenhersteller KSB weiter auf Wachstumskurs. An beiden Standorten, Frankenthal und Halle, will das Unternehmen expandieren.

FrankenthalDer Pumpen- und Armaturenhersteller KSB bleibt vor allem dank eines boomenden Europageschäftes klar auf Wachstumskurs. Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 847,5 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Ertragsteuern kletterte um 67,3 Prozent auf 61,9 Millionen Euro. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben in Deutschland in den ersten sechs Monaten des Jahres rund 100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Herbst soll nach Angaben eines Sprechers am Stammsitz Frankenthal mit dem angekündigten Bau eines weiteren Werkes begonnen werden.

Nötig geworden war der Neubau, weil es bei dem Unternehmen zuletzt angesichts übervoller Auftragsbücher zu Kapazitätsengpässen gekommen war. Auch seinen Standort in Halle/Saale will KSB im kommenden Jahr ausbauen. Für beide Projekte zusammen veranschlagt KSB Investitionen von rund 40 Millionen Euro.

Vordringliche Aufgabe für das laufende Jahr sei es, den wachsenden Auftragseingang möglichst schnell zu Umsatz zu machen. Im ersten Halbjahr legten die Aufträge um 14,6 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro zu. Die Umsatzrendite stieg von 4,9 auf 7,3 Prozent. Zur Jahresmitte beschäftigte KSB weltweit mehr als 13 700 Menschen, davon knapp 4500 in Deutschland. Das Unternehmen produziert Pumpen und Armaturen für die verschiedensten Einsatzorte - vom Kraftwerk bis zum Bergbau. (mit dpa)