Der Tagesspiegel : Harmonie in Pastell

Acht Fotografen sehen die Bretagne/ eine Ausstellung

1300 Kilometer lang ist die Küste der Bretagne, und jeder Abschnitt birgt neue Überraschungen. Und – man braucht nur im erstbesten Hafenbistro einzukehren – eine kulinarische Offenbarung. Solide stehen die Bauernhäuser im Hinterland, aus grauem Granit mit blau gestrichenen Türen. Früh schon hat die Region Künstler inspiriert – und tut es heute noch. „Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Leuchttürme“, schwärmt Reinhard Albers und begeistert sich auch für die Menhire von Carnac, jene mysteriösen Steine, von denen niemand weiß, wer sie aufgestellt hat.

Albers ist einer von acht Fotografen, die die Bretagne im Rahmen eines Tourismusprojektes vor die Linse nahmen. „Sehen Sie nur“, sagt ein Ausstellungsbesucher, „zwei Fotografen haben denselben Küstenwanderweg aufgenommen, und so unterschiedliche Bilder sind dabei herausgekommen.“ Jedes Foto ist ein Kunstwerk – und weckt die Reiselust. kai

Die Fotos aus der Bretagne sind noch bis zum 12. November zu sehen in der Peugeot Avenue, Unter den Linden 62–68, Berlin-Mitte. Der Eintritt ist frei

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