Hirntod festgestellt : Keine Rettung mehr für ins Eis eingebrochenes Mädchen

Für das bei einem Ausflug mit ihrer Kita-Gruppe in das Eis eines Tümpels bei Eberswalde eingebrochene zweijährige Mädchen gibt es keine Hoffnung mehr.

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Die Ärzte hätten bei ihrer Tochter den Hirntod festgestellt, erklärte die Mutter nach einem Bericht der „Märkischen Oderzeitung“. Die Geräte, die das Mädchen während des künstlichen Komas versorgt hatten, sollen erst nach einer abschließenden Untersuchung im Berliner Herzzentrum abgeschaltet werden. In Eberswalde und Umgebung löste die Nachricht tiefe Bestürzung aus. Tagelang hatte eine ganze Region Anteil am Schicksal des Kindes und ihrer Eltern genommen.

Wie berichtet, war das jetzt für hirntot erklärte Mädchen Lilly am Mittwoch vergangener Woche zusammen mit ihrer ebenfalls zwei Jahre alten Freundin Liz in das eiskalte Wasser einer alten Tongrube im Stadtteil Finow gestürzt. Liz konnte sich am Ufer festhalten. Lilly gelang das nicht. Sie wurde nach der der Entdeckung des Unglücks durch die begleitenden Erzieherinnen in das Virchow-Klinikum geflogen und im Herzzentrum Berlin behandelt. Auf der Intensivstation der Spezialklinik versetzten die Ärzte die Kleine ins künstliche Koma und schlossen sie an eine Herz-Lungen-Maschine an.

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlung gegen die verantwortliche Erzieherin aufgenommen.

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