Hohenleipisch : Schulbus brannte bei der Fahrt

Am Montagmorgen hat ein Schulbus in Hohenleipisch (Elbe-Elster) kurz nach sieben Uhr gebrannt. Die 33 Schüler, die mit dem Bus zur Schule gebracht worden waren, kamen bei dem Brand mit dem Schrecken davon.

Ines Kluth

Hohenleipisch - Am Montagmorgen hat ein Schulbus in Hohenleipisch (Elbe-Elster) kurz nach sieben Uhr gebrannt. Die 33 Schüler, die mit dem Bus zur Schule gebracht worden waren, kamen bei dem Brand mit dem Schrecken davon. Sie konnten das Fahrzeug, das direkt an der Schule halten konnte, rechtzeitig verlassen. Der Bus war aus Lauchhammer gekommen und Richtung Elsterwerda unterwegs. Lehrer halfen den Kindern beim Aussteigen, sodass keine Panik aufkam, und brachten die Schüler zum Schulgebäude und damit in Sicherheit. „Natürlich waren die Schüler aufgeregt. Es ging aber trotz der Aufregung alles ruhig ab“, sagte Schulhausmeister Wolfgang Birkner anschließend.

Nach ersten Erkenntnissen wird die Brandursache auf einen technischen Defekt zurückgeführt. Schüler berichteten, dass es schon während der Fahrt merkwürdig verbrannt in dem Bus gerochen habe. Außerdem sei das Fahrzeuginnere verqualmt gewesen. Während die Feuerwehr mit Schaum den Bus löschte, wurden die 40 Schüler im Schulgebäude von Sanitätern untersucht. „Eine Vorsichtsmaßnahme, weil Rauchgasvergiftungen oft nicht gleich erkennbar sind“, sagte Frank Schmidt, Einsatzleiter der Polizei.

Auch ein Pfarrer aus Bad Liebenwerda wurde vorsorglich zur Schule gerufen. Doch schon nach einer halben Stunde gab Schulleiterin Ines Pätzold Entwarnung. „Allen Kindern geht es gut“, sagte sie. Wenige Meter weiter wartete bereits der Ersatzbus, mit dem die größeren Schüler nach Elsterwerda fahren konnten. Ines Kluth

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