Impressionismus : Leipziger Bildermuseum zeigt Corinth-Ausstellung

Ab Freitag ist in Leipzig eine groß angelegte Ausstellung des berühmten Impressionisten Lovis Corinth zu sehen. Die Bilderschau entstand in Zusammenarbeit mit dem Pariser Musée d'Orsay.

LeipzigIm Leipziger Museum der bildenden Künste wird am 11. Juli die Ausstellung "Lovis Corinth und die Geburt der Moderne" eröffnet. Das Museum präsentiert den Künstler, der als einer der einflussreichsten Maler des deutschen Impressionismus gilt, mit rund 100 Gemälden und 50 Zeichnungen. Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt nennt es "fantastisch, dass es gelungen ist, so viele hochkarätige Bilder für die Ausstellung zu vereinen". Diese Ansammlung werde es "auf Jahre hinaus nicht wieder geben".

Auf einer Etage des Museums werden außerdem Bilder von deutschen Künstlern der Nachkriegszeit gezeigt, die von Corinth geprägt wurden. Darunter sind Maler wie Anselm Kiefer, Georg Baselitz, Bernhard Heisig und Willi Sitte.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Pariser Musée d'Orsay. Sie steht unter der Schirmherrschaft des französischen Staatspräsidenten Nikolas Sarkozy und von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Bilderschau läuft bis zum 19. Oktober. (mhz/ddp)