Der Tagesspiegel : Kein Stadtumbau Ost ohne Altschulden-Entlastung

Der Erfolg des weiteren Stadtumbaus Ost hängt aus Sicht der Wohnungsgenossenschaften und Verbände von einer Altschulden-Entlastung der Unternehmen ab. Bis 2016 müssten weitere 200 000 Wohnungen im Osten «vom Markt genommen», also abgerissen werden,

Plattenbau-Abriss
Im Osten müssen weitere 200 000 Wohnungen «vom Markt genommen» werden. (Archivbild)

Leipzig (dpa)Der Erfolg des weiteren Stadtumbaus Ost hängt aus Sicht der Wohnungsgenossenschaften und Verbände von einer Altschulden-Entlastung der Unternehmen ab. Bis 2016 müssten weitere 200 000 Wohnungen im Osten «vom Markt genommen», also abgerissen werden, sagte Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen am Dienstag in Leipzig. Auf diesen Wohnungen lasteten alte Schulden aus DDR-Zeiten. «Es ist niemandem zu erklären, warum er Wohnungen abreißen und auf den Schulden sitzenbleiben sollte», sagte Freitag. 800 Millionen Euro seien von Bund und Ländern für die Altschulden-Entlastung nötig.