Kino : Das Ding zwischen Mann und Frau

Vergnügtes Premierenpublikum: Die Verfilmung des Bestsellers "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" bringt beliebte Klischees zwischen Männern und Frauen auf den Punkt.

Leander Hausmann Schwarz Führmann
Spaß am Filmemachen: Jessica Schwarz und Benno Führmann. -Foto: ddp

BerlinLeander Haußmanns neue Filmkomödie "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" hat bei der Weltpremiere in Berlin für viel Vergnügen gesorgt. Bei der Uraufführung am vergangenen Abend gab es immer wieder Gelächter, wenn Klischees über beide Geschlechter satirisch aufgespießt wurden. Der Film nach dem gleichnamigen Bestseller der US-amerikanischen Autoren Allan und Barbara Pease kommt an diesem Donnerstag bundesweit in die Kinos.

Neben Regisseur Haußmann ("Sonnenallee", "NVA") erhielten nach der Premiere auch die Darsteller Benno Fürmann, Jessica Schwarz, Uwe Ochsenknecht sowie Bandleader James Last für die Filmmusik viel Applaus. Statt rotem Teppich hatten die Veranstalter einen Blauen Teppich zum Schaulaufen im Kino am Potsdamer Platz ausgelegt.

Mann will Paarung, Frau will Schutz: Um Klischees, Missverständnisse und die Liebe zwischen und unter den Geschlechtern dreht sich die Komödie. Haußmann bedient sich an dem Witzerepertoire von Männern in Fußballkneipen und Frauen beim Einkaufen. Jan (Benno Fürmann) ist Anwalt und ein gestandener Macho. Katrin (Jessica Schwarz) nimmt als naive Praktikantin in einem Reisebuchverlag eine Gegenrolle ein. Beim Einparken demoliert sie Jans Auto und läuft davon. Er verfolgt sie, am selben Abend sind beide ein Paar. (dm/dpa)