Kongo : UN-Flugzeugabsturz: keine Überlebenden

17 Menschen kamen am Montag bei dem Absturz eines UN-Transportflugzeugs ums Leben. Das Wrack wurde unweit vom Zielflughafen in einer unwegsamen Bergregion aufgefunden.

New YorkBeim Absturz eines UN-Transportflugzeugs am Montag im Kongo sind nach Angaben der Vereinten Nationen alle Insassen ums Leben gekommen. Das bestätigte UN-Sprecherin Michèle Montas am Donnerstag in New York. Unter den Toten befanden sich sieben UN-Mitarbeiter, vier Angehörige von Hilfsorganisationen, vier kongolesische Parlamentsmitarbeiter und die beiden Piloten. Die Leichen würden noch identifiziert, sagte Montas.

Die mit Hilfsgütern beladene Maschine der US-Gesellschaft Air Serv war am Montag abgestürzt, als sie von Kisangani kommend Landeanflug auf Bukavu im Ostkongo begann. Ein Rettungshubschrauber entdeckte das Wrack einen Tag später in einer unwegsamen Bergregion etwa 16 Kilometer vom Zielflughafen entfernt. Nach Angaben der UN-Mission im Kongo war der Kontakt zum Piloten am Montagnachmittag abgebrochen.

Alan Doss, der Sonderbeauftragte von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon im Kongo, äußerte sich erschüttert über die Tragödie. Von den UN-Mitarbeitern stammten vier aus dem Kongo und jeweils einer aus Kanada, Frankreich und Indien. (eb/dpa)