Kultur :   NACHRICHT  

Neue Vereinbarung  für „Google Books“

Google und die US-Verleger haben eine abgemilderte Version der umstrittenen Vereinbarung für die Bereitstellung von digitalisierten Büchern im Internet vorgelegt. Beide Seiten einigten sich darauf, den Geltungsbereich der Vereinbarung auf Bücher zu beschränken, die urheberrechtlich in den USA, Kanada, Großbritannien oder Australien registriert sind. Damit wären mehr als 95 Prozent der Bücher, die in Deutschland oder Ländern außerhalb dieses Geltungsbereiches verlegt wurden, nicht mehr Bestandteil des „Google Book Settlements“. Außerdem soll Google-Konkurrenten wie Amazon oder Microsoft der Zugang zu eingescannten Büchern erleichtert werden. Über den Vorschlag muss nun ein US-Richter entscheiden. Google will Millionen von Büchern aus Universitäten und Büchereien einscannen und ins Netz stellen. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben