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Deutscher PEN kämpft für

Rabia Cherir und Mumia Abu-Jamal



Die Schriftstellervereinigung PEN hat sich auf ihrer Jahrestagung in Ingolstadt für gefährdete Kollegen eingesetzt. So für den berberisch-libyschen Dichter Rabia Cherir, der verschleppt und von Anhängern des Machthabers Muammar al Gaddafi gefoltert wurde. Ihre Empörung äußerten die Mitglieder darüber, dass das libysche Fernsehen die Folterszenen gezeigt habe. Das deutsche PEN-Zentrum bat das internationale PEN-Komitee „Writers in Prison“ , Mumia Abu-Jamal wieder auf die Liste der verfolgten Schriftsteller zu setzen. Der 57-Jährige wurde 1982 in den USA wegen Mordes an einem Polizisten zum Tode verurteilt. Er sitzt seitdem in Haft. Das Todesurteil wurde 2008 aufgehoben. dpa

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