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Trauerfeier für Maler Bernhard Heisig im Havelberger Dom

Mehrere hundert Menschen nahmen am Sonnabend im Havelberger Dom Abschied von Bernhard Heisig, bevor seine Urne in seinem brandenburgischen Heimatdorf Strodehne beigesetzt wurde. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse würdigte Heisig als großen deutschen Maler, Jahrhundertgestalt, Zeitzeugen und Moralisten aus Erfahrung. Der Schriftsteller Christoph Hein erinnerte an die Kriegserfahrungen des Verstorbenen, die ihm die Palette seiner Farben vorgegeben hätten. Armin Zweite, Direktor der Sammlung Brandhorst München, betonte, Heisigs Bilder seien als Mahnung gegen das Vergessen zu verstehen. Der Maler war am 10. Juni mit 86 Jahren in Strodehne gestorben, als letzter Vertreter der Leipziger Schule, der auch Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke angehörten. Zu Heisigs Schülern gehörte Neo Rauch, Protagonist der Neuen Leipziger Schule.dapd

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