Kultur :   NACHRICHTEN  

Robert Fleck neuer Intendant

der Bundeskunsthalle

Der bisherige Direktor der Hamburger Deichtorhallen, Robert Fleck, wird ab Januar neuer Chef der Bundeskunsthalle in Bonn und löst damit Interimsintendant Christoph Vitali ab. Die Bundeskunsthalle wurde 1992 gegründet. Der Bund finanziert die Kunsthalle mit jährlich über 16 Millionen Euro. Kulturstaatsminister Neumann erklärte sich zuversichtlich, dass die Kunsthalle mit dem 51-jährigen Österreicher „als exzellentem Ausstellungsmacher von internationalem Ansehen wieder an frühere Erfolge anknüpfen kann“. Fleck wird Nachfolger von Wenzel Jacob, dem 2007 gekündigt worden war, nachdem ihm der Bundesrechnungshof Versäumnisse im Umgang mit Bundesmitteln vorgehalten hatte. dpa

Flimm verlässt 2011

die Salzburger Festspiele

Jürgen Flimm will nach 2011 nicht mehr Intendant der Salzburger Festspiele in Österreich sein, wie das Kuratorium gestern informierte. Schauspielchef Thomas Oberender gab bekannt, im September 2009 seinen Posten aufzugeben. dpa

Gasprom will trotz Unesco-Protest

Wolkenkratzer in Petersburg bauen

Der russische Gasprom-Konzern will am Bau eines knapp 400 Meter hohen Wolkenkratzers in St. Petersburg trotz Finanzkrise und Sorge um das Unesco-Weltkulturerbe festhalten. Im November hatte sich die Stadtverwaltung aus der Finanzierung des Bürogeländes Ochta-Zentrum mitsamt dem Wolkenkratzer der Gasprom-Öltochter Gaspromneft verabschiedet. Die Stadt sollte die Hälfte der Kosten in Höhe von 1,66 Milliarden Euro tragen. dpa

Leipziger Buchpreis für Historiker und Publizist Karl Schlögel

Der in Berlin lebende Historiker und Publizist Karl Schlögel erhält 2009 den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (15000 Euro) für sein Buch „Terror und Traum. Moskau 1937“. dpa

Frank Lüdecke verlässt

die „Distel“

Der Berliner Kabarettist Frank Lüdecke verlässt im Dezember nach drei Jahren seine Position als Künstlerischer Leiter des Kabaretts „Die Distel“. Der Schritt erfolge auf eigenen Wunsch, hieß es gestern. Er wolle sich wieder verstärkt um eigene Bühnen- und Fernsehauftritte kümmern. Lüdecke nannte als Hauptgrund die zu große Arbeitsbelastung Tsp

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