Kultur :   NACHRICHTEN  

Welfenschatz: Erben

fordern weiter Rückgabe

Der Rückgabestreit um den Welfenschatz spitzt sich zu. Die Erben von vier jüdischen Kunsthändlern haben die Stiftung Preußischer Kulturbesitz aufgefordert, unmissverständlich zu belegen, dass die 42 Kirchenreliquien im Berliner Kunstgewerbemuseum keine NS-Raubkunst sind. Bisher habe die Stiftung weder eindeutige Dokumente noch klare Beweise vorgelegt, sondern die Rückgabe nur mit Hinweisen und Indizien abgelehnt, erklärte der Marburger Anwalt Markus Stötzel am Mittwoch. Sollte die Stiftung keine neuen Dokumente einbringen, sei der Anspruch auf Restitution „evident und begründet“, hieß es in einer zehnseitigen Erwiderung des Anwalts im Namen der Erben. dpa

Jelinek gewinnt erneut Mülheimer Dramatikerpreis

Elfriede Jelinek erhält für ihr Stück „Rechnitz (Der Würgeengel)“ in der Inszenierung der Münchner Kammerspiele den Mülheimer Dramatikerpreis. Damit wird die Literaturnobelpreisträgerin an diesem Ort zum dritten Mal ausgezeichnet. Kritisiert wird die Ehrung von Klaus Peymann. Der BE-Intendant meinte: „Einmal wäre auch gut gewesen.“ ddp/dpa

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