Kultur :   NACHRICHTEN  

Levine und Barenboim

vierhändig in Berlin

Die Dirigenten James Levine und Daniel Barenboim setzen sich gemeinsam ans Klavier. Bei einem Benefizkonzert zugunsten der Sanierung der Staatsoper Unter den Linden in Berlin wollen die beiden befreundeten Musiker am 5. März vierhändig Schuberts „Grand Duo“ und Brahms „Liebeslieder-Walzer“ spielen. Alle beteiligten Künstler verzichten bei der Aufführung auf ihre Gage. Zudem wird Levine am 3. und 6. März erstmals die Staatskapelle Berlin leiten. Bei den Konzerten in der Philharmonie und im Konzerthaus am Gendarmenmarkt steht Mahlers 3. Sinfonie auf dem Programm. Levine ist der langjährige Musikdirektor der Metropolitan Opera in New York und Chefdirigent des Boston Symphony Orchestra. Mit den Musikern aus Boston hat er gerade einen Grammy für eine Einspielung von Ravels „Daphnis et Chloé“ gewonnen. Mehr Informationen unter: www.staatsoper-berlin.de dpa

Französisches Theater verschickt „Morddrohung“ an Redaktionen

Ein französisches Provinztheater ist mit einer Einladung an die Medien übers Ziel hinausgeschossen. Journalisten erstatteten Anzeige, nachdem ihnen mit der Post ein kleiner schwarzer Pappsarg mit einer Kugel darin zugestellt worden war. „Bald haben Sie eine Verabredung mit Ben und Gus“, stand auf einem beigelegten Zettel. Die Polizei in Boulogne-sur-Mer ermittelte daraufhin wegen Morddrohungen. „Es war eine originelle Werbung, die als solche nicht verstanden wurde“, sagte der Leiter des Theater Déboulonné, Philippe Habart. Das Theater wollte für die Aufführung „Der stumme Diener“ des britischen Autors Harold Pinter werben, in dem es um zwei Auftragskiller namens Ben und Gus geht. „Wir sind keine Kriminellen, wir sind nicht gefährlich“, betonte der Leiter des Theaters. „Das sollte lustig sein.“ AFP

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