Kultur :   NACHRICHTEN  

Jüdisches Film Festival Berlin

kann stattfinden

Das wegen fehlender Finanzierung bedrohte Jüdische Film Festival in Berlin kann doch stattfinden. Wie die Senatskanzlei mitteilt, erhält das Festival anstelle der bisherigen Förderung durch den Hauptstadtkulturfonds nun knapp 150 000 Euro vom Land und von Unternehmen. Zugleich mahnte die Chefin der Senatskanzlei, Barbara Kisseler, „Überlegungen“ zur künftigen Finanzierung des Festivals an. Das 16. Jüdische Film Festival findet vom 25. April bis 9. Mai im Berliner Kino Arsenal sowie im Filmmuseum Potsdam statt. epd

Finanzskandal in Salzburg

weitet sich aus

Michael Dewitte, der wegen des Verdachts der Untreue fristlos entlassene Geschäftsführer der Salzburger Osterfestspiele, hatte einen Komplizen. Klaus Kretschmer, der als Fachmann hochgeachtete technische Direktor der Salzburger Sommerfestspiele, hat illegal rund 490 000 Euro von den Osterfestspielen kassiert, wie die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller jetzt bekannt gab. Kretschmer wurde ebenfalls fristlos entlassen und unternahm daraufhin einen Selbstmordversuch. Tsp

Ausstellung über Kölner Stadtarchiv in Berlin

Ein Jahr nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln wird im Berliner Martin-Gropius-Bau eine Ausstellung über das Archiv eröffnen. Ab 6. März informiert die Schau über die wertvollen Bestände und die Restaurierung der geretteten Archivalien. In Kooperation mit der Stadt Köln sind rund 100 Leihgaben zu sehen. Wegen der Bauarbeiten an der Kölner U-Bahn stürzte das bundesweit bedeutendste kommunale Archiv am 3. März 2009 ein. Dabei wurden 90 Prozent seiner Bestände verschüttet, zwei Anwohner starben. Die Ausstellung soll bis zum 11. April täglich außer dienstags von 10 bis 20 Uhr geöffnet sein. KNA

Unbekanntes van-Gogh-Gemälde

in Museumsdepot gefunden

Ein bislang unbekanntes Gemälde von Vincent van Gogh (1853 - 1890) hat 35 Jahre lang im Museumsdepot der niederländischen Stadt Zwolle geschlummert. Das Bild mit dem Titel „Die Mühle ,Le blute-fin’“ war 1975 vom Leiter des örtlichen Museum de Fundatie, Dirk Hannema, im Pariser Kunsthandel erworben worden. Doch das Bild habe wenig Beachtung gefunden und sei im Depot verschwunden. dpa

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