Kultur :   NACHRICHTEN  

Berliner Einheitsdenkmal:

Fast 400 Anwärter für Wettbewerb

382 Künstler und Architekten haben sich für den neuen Gestaltungswettbewerb für das Berliner Freiheits- und Einheitsdenkmal beworben. Kulturstaatsminister Bernd Neumann begrüßte die große Resonanz als „erfreuliches Signal“. Bis 26. März konnten sich Teilnehmer mit Referenzwerken bewerben. Aus diesen wählt ein unabhängiges Gremium für den nicht offenen Wettbewerb nun rund 30 Teilnehmer aus, die Denkmalentwürfe für den Sockel des ehemaligen Kaiser-WilhelmDenkmals am Schlossplatz erarbeiten sollen. Ein Preisgericht befindet dann über den Siegerentwurf, der am 3. Oktober bekannt gegeben wird, am 20. Jahrestag der Deutschen Einheit (www.wettbewerbdenkmal.de). Der erste Wettbewerb für ein Denkmal zur Erinnerung an die friedliche Revolution vom Herbst 1989 war im Mai 2009 gescheitert. Keiner der über 500 Entwürfe wurde von der Jury ausgewählt. Die zu weit gefassten Ausschreibungskriterien wurden daraufhin verändert und ein neuer Wettbewerb ausgelobt. Der Bundestag hatte 2007 rund zehn Millionen Euro dafür bewilligt. Tsp

Auszeichnung für Anna Prohaska

von der Berliner Staatsoper

Die Sopranistin Anna Prohaska erhält den Schneider-Schott-Musikpreis. Ihre musikalisch und intellektuell gleichermaßen herausragenden Interpretationen hätten die Jury überzeugt, teilte die Stadt Mainz mit. Die Auszeichnung wird bei einem Preisträgerkonzert am 16. Mai im dortigen Staatstheater verliehen. Prohaska wurde 1983 in Wien geboren und schloss 2009 ihr Studium an der Berliner Hochschule für Musik Hanns Eisler ab. Nach Engagements an der Komischen Oper Berlin wurde sie Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper. Bekannt wurde sie auch mit Interpretationen von Liedern des Komponisten Luigi Nono bei den Salzburger Festspielen. Diesen Sommer wird Prohaska in Salzburg die Zerlina in Mozarts Oper „Don Giovanni“ singen. ddp

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