Kultur :   NACHRICHTEN  

„Kampf der Titanen“ schlägt 3-D-Konkurrenz in den USA

Nach den 3-D-Produktionen „Avatar“, „Alice in Wonderland“ und „Drachenzähmen leicht gemacht“ stellt die WarnerBrothers-Produktion „Kampf der Titanen“ einen neuen Kinorekord in 3-D auf. Das Remake setzte sich am Wochenende mit 61,4 Millionen Dollar an die Spitze der US-Charts; zugleich hat noch nie ein Film an den zwei amerikanischen Osterfeiertagen mehr Geld in die Kassen eingespielt. Kritiker bemängeln, dass der neue Titanenkampf von Regisseur Louis Leterrier eine reine Kopie von Ray Harryhausens Original aus dem Jahr 1981 sei. „Kampf der Titanen“ wurde nicht in 3-D gedreht, sondern erst nachträglich in das Format konvertiert. dpa

Crichtons Kunstsammlung soll 70 Millionen Dollar bringen

Für die Kunstsammlung des Bestsellerautors Michael Crichton („Jurassic Park“) erhofft sich das New Yorker Auktionshaus Christie’s 70 Millionen Dollar (52 Millionen Euro). Allein für das Hauptstück, „Flag“ von Jasper Johns, werden 10 bis 15 Millionen Dollar erwartet. Die Kunstwerke Crichtons stammen vor allem von den Pop-Art-Künstlern Rauschenberg, Jeff Koons, Roy Lichtenstein, Andy Warhol. Viele Werke erwarb der Autor direkt, weshalb sie neu auf dem Kunstmarkt sind. Die Versteigerung ist am 11. Mai. dpa

Potsdam feiert 100 Jahre  Filmstudio Babelsberg

Aus Anlass der Errichtung des ersten Filmstudios in Babelsberg vor 100 Jahren plant Potsdam für 2011 ein Jubiläumsprogramm als „Stadt des Films“. Das Filmmuseum wird eine neue ständige Sammlung eröffnen, für das Jubiläumsprojekt haben sich außerdem zahlreiche Film- und Fernsehfirmen zusammengetan. Geplant sind unter anderem eine „Agenten-Nacht“ auf der Glienicker Brücke, Kinovorführungen an Originalschauplätzen und spezielle Stadtführungen. Am 3. November 1911 wurde der Grundstein für das erste Studio der Deutschen Bioscop gelegt; am 12. Februar 1912 fiel die erste Klappe für den Film „Totentanz“. Seitdem wurden dort ununterbrochen Filme produziert.ddp

Theologe Erich Zenger  gestorben

Der international renommierte deutsche Theologe Erich Zenger ist am Osterwochenende mit 70 Jahren gestorben, wie die Universität Münster mitteilte. Der Alttestamentler, der lange in Münster lehrte, war ein Förderer des christlich-jüdischen Dialogs. dpa

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