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Wolfgang Herrndorf erhält

den Clemens-Brentano-Preis

Der mit 10 000 Euro dotierte „Clemens Brentano Förderpreis für Literatur“ der Stadt Heidelberg geht an den Berliner Autor Wolfgang Herrndorf. Er wird für seinen Roman „Tschick“ ausgezeichnet. Der Preis soll im Juli verliehen werden. Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, studierte Malerei in Nürnberg, arbeitete als Illustrator für die Zeitschrift „Titanic“ und veröffentlichte 2002 seinen Debütroman „In Plüschgewittern“. Laut Jury gelingt ihm mit „Tschick“ eine anrührende Geschichte zweier Halbwüchsiger, die sich „auf eine hoch komische Tour durch die deutsche Provinz begeben“. epd

„Von Menschen und Göttern“

gewinnt César für besten Film

Xavier Beauvois’ Mönchsfilm „Von Menschen und Göttern“ hat das César-Duell mit Roman Polanskis „The Ghost Writer“ gewonnen. Das in Algerien spielende Drama wurde als bester Film geehrt und gewann in drei Kategorien, womit er hinter den Erwartungen zurückblieb. Polanskis „Ghost Writer“ erhielt den Preis für die beste Regie und siegte in insgesamt vier Kategorien. Die 24-jährige Sara Forestier holte sich für ihre Leistung in „Der Name der Leute“ den Preis für die beste Schauspielerin.   Mit drei Auszeichnungen wurde die Filmbiografie „Gainsbourg“ von Joann Sfars bedacht. dpa

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