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China kritisiert deutsche Medien wegen Ai Weiwei



Chinas Außenministerium hat deutsche Journalisten wegen ihrer Berichterstattung über den inhaftierten Künstler Ai Weiwei kritisiert. „Wir hoffen, dass die deutschen Medien den Fall objektiv betrachten und die Souveränität der chinesischen Justiz sowie deren unabhängigen Umgang mit dem Fall respektieren“, hieß es am Dienstag auf einer regulären Pressekonferenz des Außenamtes auf wiederholte Fragen deutscher Korrespondenten nach dem Schicksal des seit dem 3. April verschleppten Regimekritikers. „Die Ermittlungen in dem Fall laufen noch“, sagte die Sprecherin und wiederholte den Vorwurf der Wirtschaftsverbrechen gegen den 53-jährigen Ai. dpa

Autor Liao Yiwu darf nicht

nach Australien reisen

Nach seinem Reiseverbot zum Sydney Writer’s Festival in Australien hofft der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu auf Einflussnahme der australischen Regierung. „Ich hoffe noch, dass der australischen Regierung das gelingt, was Deutschland gelungen ist – während wirtschaftlicher Gespräche auch Menschenrechtsverletzungen anzusprechen“, sagte er der Zeitung „The Australian“. Die chinesischen Behörden hatten ihm ein Visum für das Literaturfestival vom 16. bis 22. Mai in Sydney verweigert. Bereits Ende April durfte Liao Yiwu nicht zu einem Festival nach New York reisen. dpa

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