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Andreas Dresden gewinnt Preis

beim Filmfest in Cannes



Cannes - Der deutsche Regisseur Andreas Dresen ist für sein bewegendes Krebsdrama „Halt auf freier Strecke“ beim Filmfestival Cannes ausgezeichnet worden. Der 47-jährige erhielt in der Nebenreihe „Un certain regard“ den Hauptpreis der Sektion. Dresen teilt sich den Preis mit dem Koreaner Kim Ki-duk, der für sein autobiografisches Werk „Arirang“ geehrt wurde. „Halt auf freier Strecke“ erzählt die Geschichte von Frank, bei dem ein inoperabler Hirntumor festgestellt wird. Der 40-Jährige (gespielt von Milan Peschel) hat nur noch wenig Zeit zu leben und muss Abschied nehmen von seiner Frau (Steffi Kühnert), seinen Kindern und seinem Leben. Der erst vor einer Woche fertiggestellte Film hatte das Publikum in Cannes zu Tränen gerührt. Die Auszeichnung überraschte den Regisseur von Werken wie „Sommer vorm Balkon“ und „Halbe Treppe“ im Urlaub. dpa

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