Kultur : 13. Documenta: mehr Schauplätze als je zuvor

Ein halbes Jahr vor der Eröffnung der 13. Documenta (9. Juni bis 16. September) in Kassel hat die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev am Dienstag in Berlin ihren Hauptsponsor vorgestellt, die Sparkassen-Finanzgruppe. Wer die bei der Documenta präsentierten Künstler sein werden, gab sie noch nicht bekannt. Die offizielle Liste soll Ende März herausgegeben werden, damit das Erlebnis „frisch und neu“ sei, erklärte die Documenta-Chefin. Sie informierte lediglich darüber, dass die Schau in vier Hauptbereiche eingeteilt werden soll, den Zustand der Belagerung, des Rückzugs, der Hoffnung und des Optimismus. Außerdem gefalle ihr der Begriff Erscheinung besser als Ausstellung, betonte Christov-Bakargiev. Ihr Ziel sei es, eine „Mikrophysik der Begegnungen“ zu schaffen.

So vage das alles klingt, eines ist gewiss: Die Documenta-Besucher sollen sich mit einem neu entwickelten mobilen Gerät namens dMAPS im Labyrinth der Angebote orientieren können, die über das gesamte Kasseler Stadtgebiet verteilt sind. Es wird mehr Ausstellungsorte geben als je zuvor. Anstatt Erklärungen zur Kunst zu liefern, wird das Gerät als Mediaplayer dienen, der es den Besuchern ermöglicht, „zuzuhören und etwas zu empfinden“. Außerdem soll es helfen, sich im umfangreichen Performance-Programm während der 100-tägigen Ausstellungsdauer zurechtzufinden. Tsp

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