Kultur : 37 neue Kardinäle - Der Papst regelt sein Erbe: Kardinal

M.G.

Ein Kardinal ist der höchste Würdenträger der katholischen Kirche nach dem Papst. Er wird vom Papst ernannt und muss laut Kirchenrecht die Priesterweihe empfangen haben, sich in Glaube, Sitte und Frömmigkeit sowie durch Klugheit in Verwaltungsfragen auszeichnen. Wichtigste Aufgabe des Kardinalskollegiums ist es, den Papst zu wählen. Stimmrecht haben nur Mitglieder, die am Todestag des bisherigen Papstes jünger als 80 Jahre sind. Die Zahl der Papstwähler ist nach Kirchenrecht auf 120 begrenzt. Am 21. Februar will Papst Johannes Paul II. 37 neue Kardinäle ernennen, von denen 29 wahlberechtigt sind. Damit gehörten dem Wahlgremium jetzt 128 Vollmitglieder an. Die Erwählten erhalten einen purpurroten Kardinalshut, die Farbe soll an das Blut der Märtyrer erinnern. Heute ist es üblich, dass die Leiter aller päpstlichen Kongregationen und wichtiger Kurienbehörden zu Kardinälen ernannt werden. Auch große und wichtige Diözesen haben üblicherweise einen Kardinal an der Spitze - in Deutschland sind das Köln, München und Berlin.

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