Kultur : 40 Jahre Jazzfest: Gershwin, Higgins & Hawkins

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Das 40. Berliner Jazzfest wird vom 4. bis 7. November mit einer Reihe von Jubiläumskonzerten Geburtstag feiern. So treten zum Auftakt des Festivals deren langjährige Leiter George Grunz (197294) und Albert Mangelsdorf (1994-2000) mit der NDR-Bigband in der Philharmonie auf, die damit erstmals seit vielen Jahren wieder als Spielort dient. Elf weitere Konzerte finden u.a. im UdK-Konzertsaal, sowie im Haus der Berliner Festspiele statt. Darunter Auftritte von Zbigniew Namyslowski, der bereits 1964 beim ersten Jazzfest gastierte. Ein besonderes Augenmerk liegt auf historischen Querverweisen: Willem Breuker stellt seine Version von Gershwins „Rhapsody in Blue“ vor (4.10.), der Saxophonist Bennie Wallace widmet sich mit Coleman Hawkins einem Musiker, der ebenfalls vor 40 Jahren in Berlin war und jetzt hundert geworden wäre (6.10.), und Charles Lloyd erinnert an Billy Higgins (7.10.). Obwohl das Festival viele unbekannte Musiker vorstellt, wird die ARD es an mehreren Tagen live übertragen. Erstmals gibt es auch einen Festivalpass. (70 €/ erm. 40 €). KM

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