Kultur : 400 Filme aus 80 Ländern: Schröder eröffnet 52. Berlinale

Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet am 6. Februar die 52. Berlinale, die zum Auftakt Tom Tykwers neuen Film "Heaven" mit Cate Blanchett zeigt. Die amerikanische Schauspielerin wird zur Weltpremiere im Berlinale-Palast erwartet, die Moderation des Abends übernimmt Corinna Harfouch. Rund 400 Filme aus 80 Ländern sind bis 17. Februar zu sehen; ebenso viele Produktionen werden im Rahmen des European Film Market dem Fachpublikum gezeigt. "Accept diversity": Da das Programm in der Zeit um den 11. September 2001 zusammengestellt wurde, hat sich die Berlinale mit diesem Motto verpflichtet, "zur Völkerverständigung beizutragen", so der neue Berlinale-Chef Dieter Kosslick. Ins Wettbewerbsrennen um die Bären gehen 23 Filme, darunter wie bereits gemeldet vier deutsche Beiträge. Mit Bären für ihr Lebenswerk werden Claudia Cardinale und Robert Altman geehrt. Zu den Stars, die erwartet werden, zählen Donald Sutherland, Harvey Keitel, Faye Dunaway, Geraldine Chaplin, Russell Crowe, Isabelle Huppert und Angela Molina. Die Filmfestspiele werden sich künftig stärker jungen Filmemachern öffnen, sagte Kosslick. So sind im diesjährigen Programm allein 32 Debütfilme zu sehen. Als neuer Preis für Erstlingsarbeiten wird der Premiere First Movie Award vergeben. Ab 2003 sollen bei einem "Talent Campus" rund 1000 junge Leute aus aller Welt in Berin mit erfahrenen Filmemachern zusammentreffen.

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