Kultur : 50. Berliner Festwochen: Gespenstersonate im Hebbel-Theater

18.[21.],19.[21.],22. Oktober[Hebbel-Thea],20 Uhr[Hebbel-Thea]

Sechzehn Jahre nach der Uraufführung der "Gespenstersonate" bei den 34. Berliner Festwochen zeigt die Zeitgenössische Oper Berlin nun die erfolgreiche Oper des Komponisten Aribert Reimann erneut im Hebbel-Theater (Musikalische Leitung Rüdiger Bohn, Inszenierung Sabrina Hölzer).

Das Werk nach einem Text von August Strindberg erzählt die märchenhafte Geschichte des Studenten Arkenholz, der in die mit dunkler Vergangenheit beladenen Lebensschicksale von Bewohnern eines geheimnisvollen Hauses verwoben wird. Dort erlebt er ein Gespenstersouper und er findet, liebt und verliert ein erkranktes Fräulein, welches am Duft von Hyazinthen leidet. Martha Mödl verkörpert, wie in der Uraufführung, die Mumie, die ihr halbes Leben in einem Wandschrank sitzend verbringt und nach zwanzig Jahren ihren Geliebten zu seiner eigenen Hinrichtung zwingt.

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