57. Berlinale : Arthur Penn wird für Lebenswerk geehrt

Der Regisseur Arthur Penn wird auf der 57. Berlinale für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Der Schöpfer von Klassikern wie "Bonnie und Clyde" (1967) erhält am 15. Februar den Goldenen Ehrenbären.

Berlin - Im Rahmen einer Hommage wird das Festival zudem zehn Filme des 84-jährigen US-Amerikaners zeigen, teilten die Internationalen Filmfestspiele Berlin mit. Der langjährige Präsident des Actors Studio habe mit seinen Werken in den 60er und frühen 70er Jahren das amerikanische Autorenkino nachhaltig geprägt und das damals krisengeschüttelte US-Kino revitalisiert, begründete Berlinale-Direktor Dieter Kosslick die Wahl.

Penn gilt als einer der Wegbereiter des New Hollywood und wurde dreimal für den Oscar nominiert. Sein erster Spielfilm war 1958 der Western "Einer muss dran glauben" mit Paul Newman. Es folgten unter anderem "Licht im Dunkel" (1962) mit Anne Bancroft und "Duell am Missouri" (1976) mit Jack Nicholson und Marlon Brando. Von 1992 bis 2000 leitete Penn die legendäre Schauspielschule Actors Studio in New York, wo auch Robert De Niro und Al Pacino ihr Handwerk erlernten. (tso/ddp)

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