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TV-Qualität

Elke Heidenreich gegen Treffen von Reich-Ranicki und Gottschalk

Marcel Reich-Ranicki hat sich von Thomas Gottschalk besänftigen lassen und will sich auf eine öffentliche Diskussion zur Qualität Deutschen Fernsehens einlassen. Nicht einverstanden ist damit seine Kollegin Elke Heidenreich.
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Nicht immer einer Meinung. Elke Heidenreich und Marcel Reich-Ranicki. - Foto: dpa
Stuttgart -  Die Literaturkritikerin und TV-Moderatorin Elke Heidenreich hat am Dienstagabend Marcel Reich-Ranicki dazu aufgerufen, nicht mit Thomas Gottschalk über die Qualität des Fernsehens zu diskutieren. Der Kritiker hatte am Samstag die Annahme des Deutschen Fernsehpreises im ZDF verweigert und das Niveau des TV-Programms scharf kritisiert. Darüber soll er am Freitag mit Gottschalk im gleichen Programm sprechen.

"Tu' es nicht, es ist der Falsche", sagte Heidenreich bei der Verleihung des Hans Bausch Mediapreises des Südwestrundfunks an sie. Reich-Ranicki müsse sich hinter verschlossenen Türen mit Programmdirektoren und Intendanten treffen. Sie selbst hoffe weiterhin, ihre Sendung werde zumindest um 21 Uhr abends statt erst um 22.30 Uhr ausgestrahlt. Die Moderatorin der ZDF-Sendung "lesen!" hatte Reich-Ranicki am Montag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" verteidigt und geschrieben, sie schäme sich, "in so einem Sender überhaupt noch zu arbeiten." (mpr/dpa)
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Kommentare [ 24 ] Kommentar hinzufügen »

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von unbekannt | 14.10.2008 22:22 Uhr
Wieso d'n? Wenn der .....
..... ehrenwerte und äußerst sympathische Herr Reich-Ranicki im Fernsehn auftritt, ist das alleine schon eine große Bereicherung. Fernsehn inspiriert automatisch die Zuschauer. Schön wenn da dann Reich-Ranicki auftritt.
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von marloway marloway ist gerade offline | 15.10.2008 0:33 Uhr
Elke die gute Fee
Ich glaube, die Heidenreich hat recht: Gottschalk sitzt mit den Quotenmessern in einem Boot! Er ist ein Charmeur (um das Wort "Heuchler" zu vermeiden) und hat sofort geschaltet, um mit ner Extra-Sendung die Quoten für Schächter in die Höhe zu treiben. MRR macht einen Fehler, wenn er sich mit ihm auf eine sinnlose Diskussion einläßt, denn Gottschalk ist ein schnöder Entertainer, der von Kultur & Niveau im engeren Sinne nicht die geringste Spur hat. Danach ist das Thema abgehakt. MRR soll sowohl Preis als auch weitere vergiftete "Angebote" ablehnen, die nur dazu dienen, das Gewissen zu entlasten, damit es danach fröhlich weitergehen kannn wie bisher: alles beim Alten, Deutschland wie gehabt...

http://www.ef-magazin.de/2008/10/13/741-deutscher-fernsehpreis-das-tv-und-ein-unkraut-namens-ignoranz
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von epunion.de epunion.de ist gerade offline | 15.10.2008 1:39 Uhr
Wie wahr, wie wahr
Fr. Heidenreich hat diesbezüglich eine gute Einschätzung. Herr G. ist ein Opportunist erster Güte.
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von votum votum ist gerade offline | 15.10.2008 4:43 Uhr
Diskussion ja - aber bitte nicht mit Gottschalk
Elke Heidenreich schätzt es wohl richtig ein:
Gerade Gottschalk gehört zu den quälenden platten Zumutungen, die die Fernsehzuschauer tagtäglich bei uns ertragen und zwangsweise bezahlen müssen.
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 15.10.2008 6:55 Uhr
Gottschalk ist doch nebensächlich
Ich warte mit Spannung auf die weitere Gästeliste und darauf, was geschieht, wenn die vorgegebene Sendezeit erreicht ist. Wird gnadenlos abgeblendet, oder gibt man MRR die Chance, seine Position auch zu vertreten? Die Vorankündigung auf ZDF.de ist leider unergiebig. Mein Tip: RTL erscheint nicht.

Mit Gottschalk allein wird es allerdings nicht, da stimme ich meinen Vorkommentatoren zu. Der hat weder die Kompetenz noch das Interesse, sich dem Thema zu widmen, auch wenn ich ihn nicht einfach zum Dumbatz des Monats erklären würde. Der kann mehr.
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von balkonien balkonien ist gerade offline | 15.10.2008 8:04 Uhr
fernsehpreis
Herr Gottschalk ist ein Mister Bla-Bla von Haribo,kaum geeignet für eine ernsthafte Diskussion.
Herrn MRR ein grossses Lob für seinen Mut.
Man kann nur hoffen, daß die geplante Diskussion mit passenden Gesprächspartnern stattfindet und nich in ein Haribo Theater ausartet. Frau E.H. hat nicht Unrecht davor zu warnen und wir wollen hoffen, daß ihre Sendung tatsächlich!endlich zu früherer Stunde stattfindet. Öffentlich-rechtlich :mehr BILDUNG BITTE!
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von mannemoe mannemoe ist gerade offline | 15.10.2008 9:11 Uhr
Goldbären...
Goldbären und "Wetten..." sind es, mit denen sich Mr. Gottschalk
für eine solche Sendung diskreditiert hat.
MRR sollte das "vergiftete" Angebot nicht annehmen. Motto: "Was sind wir tolerant"..und gleichzeitig wird wie immer auf die Quote geschielt..insgeheim reiben sich die Verantwortlichen für dieses "Schei...Fernsehprogramm" die Hände...
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von betrachter betrachter ist gerade offline | 15.10.2008 9:28 Uhr
Frau Heidenreich schämt sich
warum arbeitet sie dann weiter für das ZDF?
Weil sie gern im Fernsehen ist?
Weil sie gerne das Geld nimmt, das man ihr gibt?
So ein Verhalten finde ich heuchlerisch.
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade offline | 15.10.2008 19:07 Uhr
betrachter
Sie sind nicht ganz auf der Höhe, wenn Sie Montag 3 sat gesehen hätten. Elke Heidenreich sagte dort sinngemäss, dann sollen sie mich rausschmeissen. Und solange ich Fr. H. lese höre und einschätze, meint sie es auch so.
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von marbrun marbrun ist gerade offline | 15.10.2008 10:16 Uhr
Blumen für Frau Heidenreich
Frau Heidenreich hat genau so wie die ÖR Sender einen Auftrag.

Dieser Auftrag heißt, den Menschen an den Empfangsgeräten ein klein wenig die Kultur in unserem Hause näher zu bringen. Das ist leider in der heutigen Trash Gesellschaft eine ziemlich schwierige Aufgabe und innerhalb kurzer Zeit nicht zu schaffen.

Allgemein muss man aber auch sagen, wer Trash sehen will, der soll ihn schauen, wer sich bilden will, der soll sich bilden. Was auch stimmt ist die - teilweise - selbstberäucherung der Sender, das Leben im Scheinwerferlicht, welches die Sicht auf das wertvolle leider nicht möglich macht.

Es ist auch eine Verlogenheit an den Tag gekommen, die zu Denken gibt. Da verurteilt man öffentlich Sendungen wie "DSDS" und dann bekommen diese Formate einen Preis.

Auch muss man weg vom Quotendruck. Dann wäre der Weg frei für weitere hochklassige Formate und Moderatoren wie zum Beispiel Scobel auf 3Sat.

Fazit: Solange das TV ein Spiegelbild der Gesellschaft ist, wird sich nichts großartiges ändern. Es sei denn, die Geselsschaft ändert sich eines Tages doch noch. Dies wird allerdings nicht eintreten.

Auch die Landesmedienanstalten müssten wesentlich härter eingreifen.

Es muss doch möglich sein, das ein TV ohne Trash möglich ist.

So wie auch ein Zeitungsmarkt möglich sein muss, der sich nicht vom A.S Verlag wie eine Sau durch das Dorf treiben lässt.
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von stachel stachel ist gerade offline | 15.10.2008 10:19 Uhr
Wer sind die Zielgruppen?
Ich vermute, dass 95% des deutschen Fernsehens (bei den Privaten nahezu 100%) für eine ganz bestimmte Zielgruppe produziert wird, das bringt den größten Teil der Gebühren und diese Zielgruppe ist mit dem Programm zufrieden. Dabei wird überhaupt keine Rücksicht auf die anspruchsvolleren Gebührenzahler genommen, vermutlich würde man notfalls sogar auf diese Nörgler verzichten. Auch den "Fernsehmachern" geht es offensichtlich nur noch um Profit, deutlich zu erkennen an den vielen Billigproduktionen. Die Politik unterstützt den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk und wird ebenfalls Einfluss auf die Programmgestaltung nehmen, damit die Zuschauer auch der Politik gegenüber möglichst unkritisch bleiben. - Auch ich halte Herrn Gottschalk nicht für geeignet, um mit Herrn Reich-Ranicki über die Qualität des deutschen Fernsehens zu diskutieren, wobei ich glaube, dass Herr Reich-Ranicki den größten Mist des Fernsehen gar nicht kennt, es gibt jede Menge Sendungen, die man beim "Fernseh-Surfen" keine 5 Sekunden erträgt.
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von stachel stachel ist gerade offline | 15.10.2008 10:23 Uhr
@betrachter
Sie sollten den Artikel von Elke Heidenreich in der FAZ lesen.

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EE91B6E359E494E34BE66891A5D35B7AB~ATpl~Ecommon~Scontent.html
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von buusami buusami ist gerade offline | 15.10.2008 11:18 Uhr
Zwei Semester Germanistik...
würden ihn für ein vermittelndes Gespräch mit MRR qualifizieren, posaunte Thomas Gottschalk, "witzig" wie gewohnt, in die Kameras während der Fernsehpreis- Nachfeier. Er ist doch die Personifizierung unserer mittelmäßigen Fernseh- Elite und durfte zu Recht diesen Plexiglas- Preis moderieren! Auf dem Tisch werden beim klärenden Gespräch dann wohl Gummibärchen stehen, ein Zuschauertelefon wird das fernsehende Volk (0,50 Euro/Minute) abstimmen lassen. Zu gewinnen gibt es den neuen Audi. Für Sie, lieber Herr Reich- Ranitzki, gibt es dort nichts zu gewinnen! Gehen Sie da nicht hin! Lassen Sie sich nicht nochmal als ulkigen Opa vorführen! Sie müssen keinem etwas erläutern; die Herren der Quoten wissen Bescheid! Die wollen die Volksverdummung! Unser Fernsehen, ob GEZ- oder Reklame- finanziert, bringt wahrlich "Großes" hervor und bei solchen Fernsehpreisen wird (nach Länge der Wartegemeinschaft, nach Quoten also...) die Imbissbude mit dem Sterne- Restaurant verglichen. Unter dem Motto: Wenn die Sonne der Kultur tief steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten! (Zitat, Verfasser unbekannt)
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von unbekannt | 15.10.2008 11:21 Uhr
er ist der falsche!
warum fordern eigentlich soviele den jetzigen rücktritt der elke heidenreich???
es ist durchaus in ordnung (auch harte) kritik zu üben und ZU BLEIBEN! wo sind wir denn, wenn man bei jeder äußerung die brocken hinwirft (hinwerfen müsste) und das weite sucht?
sorry, aber das ist nach meiner meinung eine gefährliche leisetretermentalität.

meinen größten respekt an frau heidenreich – machen wir uns nix vor, durch ihren flankenschutz ist das thema “qualität im deutschen fernsehen“ überhaupt eines geworden. ohne sie wäre MRR als alter, halsstarriger, kranken mann plattgebügelt worden… (siehe zb. reaktion piel wdr)
auch gottschalk zeigt in seinen ersten reaktionen tendenzen der veralberung und ist auch aus diesem grund der falsche für ein öffentliches gespräch.

alles in allem danke ich MMR und EH dafür, dass sie eine diskussion, die eine völlig normale und tägliche im tv-geschäft sein sollte, möglich machen.
auch mal danke an die journalisten, die einen anständigen NICHT WERTENDEN job machen.
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von unbekannt | 15.10.2008 11:45 Uhr
Deutschlehrerin
Warum sollte Reich-Ranicki auf die Deutschlehrerin der Nation, auf Elke Heidenreich hören?

Besser er steigt mit Gottschalk in den Ring. Vielleicht verrät er, Ranicki, uns dann, was er von anderen Sendungen der Öffentlich Rechtlichen hält, zB. von dieser Sendung "Lesen". Dem Forum für neudeutsche Bildungsbürger. Denn für diese, also die Sendung von Frau Heidenreich, gilt doch: Unter den Blinden ist der Einäugige König.

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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 15.10.2008 12:50 Uhr
@mannemoe
Würden Sie die Millionen für Goldbären ablehnen? Wie hoch ist Ihr Preis?
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von mannemoe mannemoe ist gerade offline | 15.10.2008 15:03 Uhr
Zustimmung zur Kritik
@klaus_weiss...nee, nee, die würde ich schon nehmen, aber damit wäre es dann aber auch genug...als alternder "Berufsjugendlicher" und fader "Gaglieferer" in blöden Dauersendungen wie "Wetten..." würde ich nach den Goldbären mich nicht mehr präsentieren.... genug wäre genug...;
obwohl es weitaus peinlichere als Gottschalk gibt....
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von sommer sommer ist gerade offline | 15.10.2008 12:59 Uhr
Das deutsche Fernsehen
15.Okt.08
Ich könnte gerne auf MRR und EH in Zukunft völlig verzichten - ich mag sie beide nicht.
Thomas Gottschalk macht seinen Job gut - sowohl in der Werbung, als auch bei seinen Fernsehauftritten außerhalb der Werbung. Wenn einer den irregelaufenen MRR wieder im Fernsehen installieren kann - dann TG.
Ich schaue und höre mir auf jeden Fall übermorgen die Sendung mit MRR und TG an; das kann ich nur jedem anderen Leser des
TAGESSPIEGELs empfehlen.
MfG
Peter Sommer
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von votum votum ist gerade offline | 15.10.2008 14:32 Uhr
Vorsicht mit Kritik
Mit der Kritik an Gottschalk sollte man vielleicht wirklich etwas vorsichtig sein. Wenn er das Gespräch mit Reich-Ranicki nicht führt übernimmt beim ZDF das doch todsicher Johannes B.Kerner. Und womöglich auch gleich die Sendung von Frau Heidenreich...
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von glossenfan glossenfan ist gerade offline | 16.10.2008 17:15 Uhr
Ohne TV-Auftritt auf Entzug
Nach Anteilen gemessen, ist das Fernsehen, vor allem das private, mittlerweile erster Schrottlieferant unter den Medien.
Aber auch die öffentlich-rechtlichen Anstalten sind auf dem besten Weg hinterher. Sowohl Frau H. als auch Herr R.-R., die nur dank dieser Medien in Deutschland Literaturpapst-Würde erlangt haben (daher verkünden sie auch nur letzte Wahrheiten und werden von vielen Deutschen dafür gebührend verehrt)-- diese beiden können das Fernsehen natürlich kritisieren. Doch steht kaum zu erwarten, dass sie diese Bühnen je konsequent meiden werden, leider. Denn auch hier wären -- je eher, je besser -- einmal andere Köpfe, andere Kommunikationsstile, andere Meinungen erfrischend und willkommen. Heidenreich und Reich-Ranicki sollten sich kurzerhand ausklinken! Erst dann hätte ihre Kritik Gewicht und Glaubwürdigkeit. Ich glaub aber nicht dran...
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von marloway marloway ist gerade offline | 17.10.2008 3:13 Uhr
Karikatur zum Thema
http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage0809/20081016_FernsehqualitaetGottschalkReich-Ranicki.jpg
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von freddykruger freddykruger ist gerade offline | 18.10.2008 12:49 Uhr
Deutsches Fernsehen setzt niedrigste Maßstäbe
Die Diskussion verlief leider etwas zu platt. Eigentliche Aspekte wurden gar nicht erst erkannt bzw. angesprochen. Und ja, es ging Gottschalk nur um die Quote, weil „sonst ja keiner mehr einschaltet, wenn man Bildung bringt.“ Das mag zwar stimmen, daß es mehr Publikum für den ersten Moment schafft, ist aber wie meistens in unserer kurzlebigen Zeit nur kurz an- und nicht um drei Ecken weiter gedacht!

Man kann natürlich auch weiter die Verblödungsmaschinerei anwerfen und den Menschen bleibt nichts anderes übrig, als den Quark, wie (Deutschland sucht den Superstar und davon dann noch 10 Mal Abklatsch desselben Formates) sich anzuschauen!

Das Fernsehmedium hat doch eigentlich eine volkspädagogische Aufgabe, Vorbild zu sein und nicht rein nach Quote zu handeln!
Nach unten kann man die Schraube immer weiter ins bildungslose Nirwana drehen, das ist doch keine Frage! Das man dem Volk vorsetzt, wird es auch fressen! Je, weniger Bildung mit eingebracht wird, umso mehr wird das Volk dazu auch angestiftet Unsinn zu schlucken. Setzt man niedrigste Maßstäbe, dann lassen eben die Pisastudien entsprechend grüßen. Klar, daß in einer bildungsarmen Gesellschaft, die Einschaltquoten für Verdummungsprogramme besonders hoch ansteigen, wenn man die Schraube nicht in die entgegengesetzte Richtung dreht, auch auf den Verlust von Einschaltquoten hin. Steigt die Bildung in einer Gesellschaft steigen natürlich auch die Einschaltquoten für Bildungsfernsehen, logisch oder?

Die Frage ist, nehme ich als Medium volkspädagogische Absichten wahr, die nicht auf Lügen und Dummheit aufgebaut sind, sondern auf Professionalität und Bildung zum Ziel hat oder spiele ich weiter den Pausenclown für die primitive Unterschicht!

Setzt man sich als Fernsehmedium-Verantwortlicher die Maßstäbe nach oben & folgt einer Moralvorstellung abseits der Quoten, um eine Steigerung der Qualität zu erreichen oder, will ich der Geiz-Ist-Geil-Mentalität (Quantität statt Qualität) folgen?

Comment
von freddykruger freddykruger ist gerade offline | 18.10.2008 12:50 Uhr
Deutsches Fernsehen setzt niedrigste Maßstäbe
2.Teil:
Ganz allgemein: Es läuft zuviel Scheiße im Deutschen Fernsehen. Wenn keine Scheiße mehr läuft, dann gewöhnt sich auch das Publikum daran und wer Scheiße gucken möchte, schaltet ohnehin ins Internet, wo man alles findet. Will man also auch das letzte geistreiche Publikum vergrämen, dann setzt man eben weiterhin auf bildungsarmes Fernsehen! Dazu gehören z.B. auch verzogene Berichterstattungen mit Halbwahrheiten von ARD und ZDF, wenn es um kritische Zukunftsthemen geht, wie beim ANTI-ISLAMISIERUNGSKONGRESS in Köln!
Ausgewogene, objektive und damit professionelle Berichterstattungen sehen anders aus!

Was nicht heißt, es dürfe keine Spaß- und Unterhaltungsshows mehr geben. Das ist auch gar nicht mit gemeint! Nur brauche ich keine 10 Abklätsche von Richtershows, 10 Abklätsche von Big Brother, DSDS und die ganze Quarksoße.Das Fernsehen macht sich somit nur selbst zu einer einzigen Satire niveauloser Einheitssoße(Pausenclown)! Wo ist der Pfeffer (der Ansporn)?

Bißchen weniger, ist wie immer mehr!
Comment
von ewas ewas ist gerade offline | 26.10.2008 5:34 Uhr
Öffentlich rechtliches Fernsehen
Zu der Zeit als das Öffentlich rechtliches Fernsehen begründet wurde und die heute noch bestehenden Staatsverträge ausgearbeitet wurden, war weit und breit nichts von privaten Sendern zu sehen. Diese Situation, hat sich nun vollständig verändert, es ist nichts mehr wie es war und auch nicht mehr so, wie es gedacht war und gehört deshalb in die Abfalltonne der Fernsehgeschichte. Da sich aber mit der Weile ein dicker fetter Apparat aufgebaut hat der vielen fette Renditen bietet und auch über viele Gönnner und Nutznießer in Politik und Wirtschaft verfügt, werden generelle Änderungen nicht stattfinden. Was sich bessern und in gewisser weise ein Interlektuell nicht mehr zu toppende Qualität erreichen wird, ist die art und weise diesen vielen Fernsehmüll als hochwertig, wichtig und sehenswert zu verkaufen.

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