Kultur : Acht Freunde sollt ihr sein

Mike Leigh, Charlotte Gainsbourg und die anderen: Die Jury versammelt hochkarätige Namen.

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Foto: BerlinaleFoto: REUTERS

Die Jury der 62. Berlinale: vom Feinsten, lauter große Namen. Den Vorsitz hat der britische Autorenfilmer Mike Leigh, der erstmals 1984 auf der Berlinale zu Gast war, zuletzt 2008 mit „Happy-Go-Lucky“ im Wettbewerb. In Cannes wurde er für „Lügen und Geheimnisse“ 1996 mit Gold ausgezeichnet, 1993 gab’s Silber für „Naked“. Den Goldenen Löwen von Venedig bekam er 2004 für „Vera Drake“.

Die Mit-Juroren: die französischbritische Schauspielerin und Sängerin Charlotte Gainsbourg, die für Lars von Triers „Antichrist“ eine Palme gewann. Berühmt wurde sie 1988 als „Die kleine Diebin“, auf der Berlinale trat sie in Andrew Birkins „The Secret Garden“ und zuletzt Michel Gondrys „The Science of Sleep“ auf. Die deutsche Schauspielerin und Sängerin Barbara Sukowa begann ihre Karriere mit Fassbinder-Filmen, für Margarethe von Trottas „Die bleierne Zeit“ und „Rosa Luxemburg“ gewann sie Festivalpreise. Zuletzt war sie in Trottas „Vision – Aus dem Leben der Hildegard von Bingen“ zu sehen.

Der niederländische Fotograf, Designer und Filmemacher Anton Corbijn, der mit Fotos von den Rolling Stones, U2, Sinatra, Pavarotti und Tom Waits Furore machte, führte 2010 Regie bei „The American“ mit George Clooney. Der iranische Regisseur Asghar Farhadi gewann 2011 für „Nader und Simin“ den Goldenen Bären, das Familiendrama gewann einen Golden Globe und ist auch in zwei Kategorien für den Oscar nominiert.

Den amerikanischen Schauspieler Jake Gyllenhaal kennt man spätestens seit „Brokeback Mountain“, 2011 war er im Thriller „Source Code“ zu sehen. Der französische Regisseur François Ozon bescherte seinem Star-Ensemble von „Acht Frauen“ 2001 einen Silber-Bären, auf der Berlinale liefen außerdem „Ricky“ und „Angel“. Zuletzt im Kino: „Das Schmuckstück“ mit Catherine Deneuve. Und der algerische Schriftsteller Boualem Sansal ( „Die Spur des Barbaren“, „Das Dorf der Deutschen“) wurde 2011 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Tsp

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