Advent in Berlin : Lichterpracht und Weihnachtsmärkte

Die Hauptstadt erstrahlt ab Montag im weihnachtlichen Lichterglanz. Neben der Eröffnung zahlreicher Weihnachtsmärkte wird zum Beginn der Adventszeit an zentralen Straßen und Plätzen die Festtagsbeleuchtung angeschaltet.

Berlin - Die Berlin Tourismus Marketing (BTM) rechnet für November und Dezember mit mindestens 1,2 Millionen zusätzlichen Übernachtungen in den Hotels. Für die Berlin-Touristen seien die fast 60 Weihnachtsmärkte ein besonderer Anziehungspunkt, sagte Gerhard Buchholz von der BTM. Da die Märkte unterschiedlichstes Flair von beschaulich über nostalgisch bis aufregend hätten, finde jeder etwas entsprechend seiner Wünsche.

Ein zusätzliches "Reise-Argument" für Berlin ist in diesem Jahr Buchholz zufolge der gelockerte Ladenschluss. Neben den vielfältigen Kulturofferten, die die Stadt biete, kämen viele Gäste insbesondere zum Einkaufen. Die meisten Besucher aus dem Ausland seien Engländer, gefolgt von Niederländern und Italienern.

Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche vergrößert

Weihnachtliches Flair und Shopping-Paradies liegen beim Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Charlottenburg dicht beieinander. Nach dem Einkauf auf Kurfürstendamm und Tauentzien können die Gäste über den Markt mit über 100 neuen Ständen flanieren. Rund 200.000 Euro wurden den Veranstaltern zufolge in die neue Gestaltung investiert. Zudem sei der Markt in diesem Jahr geräumiger, sagte Baustadtrat Klaus-Dieter Gröhler (CDU). Auf Grund des geschlossenen Straßentunnels konnte er sich bis zur Budapester Straße ausbreiten. An der Gedächtnis-Kirche steht eine 22 Meter hohe Douglastanne aus der Uckermark. Rund 3000 Lichter sowie rote und goldene Kugeln schmücken den Baum.

Am Gendarmenmarkt sollte am Abend mit dem Einzug der Zillertaler Trachtenkapelle der "Weihnachtszauber" beginnen. Althergebrachte Handwerkskunst, kulinarische Verführungen und magische Momente prägen das besondere Flair dieses Marktes, wie die Veranstalter mitteilten. Über 1,5 Kilometer Lichterketten und mehr als 100 leuchtende Sterne tauchen die ohnehin einzigartige Kulisse des Platzes in weihnachtliches Licht. Nicht weit entfernt bieten vor historischen Bauten auf dem Weihnachtsmarkt am Opernpalais Unter den Linden Händler Kunstartikel, Glühwein und Süßes feil. Riesenrad und Karussell gibt es hingegen auf dem nahe gelegenen Schlossplatz. Am Potsdamer Platz können sich die Berliner in der Winterwelt tummeln.

Im Hauptbahnhof wird geprotzt

Aufleuchten sollten am Abend der Kurfürstendamm und die Tauentzienstraße in Charlottenburg. Auch auf der Prachtstraße Unter den Linden sollten bei Anbruch der Dunkelheit die Lichterketten angeschaltet werden. Im Berliner Hauptbahnhof sollte der mit 38.000 Kristallen geschmückte Swarovski-Weihnachtsbaum am Abend funkeln. (tso/ddp)

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