Kultur : ANIMATIONSFILM

Könige der Wellen

Lutz Göllner

Pinguine sind klasse! Wie sie sich an Land bewegen, wie Oberkellner nach einem exzessiven Fitnessprogramm. Und unter Wasser verwandeln sie sich in elegante Geschöpfe. Kein Wunder, dass Pinguine in den letzten Jahren eine rasante Kinokarriere gemacht haben. Nach „Madagaskar“ (lustig), „Die Reise der Pinguine“ (kitschig) und „Happy Feet“ (mäßig komisch) kommt nun dieser Streifen, der geschickt zwischen Reportageparodie und Sportfilm changiert. Es geht um den kleinen Cody aus Buenos Eisig, der zum besten Surfer aller Zeiten werden möchte. Dabei begegnet er liebenswert-skurrilen Nebenfiguren wie dem Hippie Chicken Joe und dem Ex-Surf- Champion Big Z. Das ist gefühlvoll und lustig animiert, auch wenn die Reportageform manchmal etwas nervig wirkt, die Handlung vorhersehbar ist und die deutschen Stimmen nicht immer passen. Hübsch. Lutz Göllner

„Könige der Wellen“, USA 2007, 85 Min., R: Ash Brannon, Chris Buck

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