Kultur : Ankäufe der Museen und Preise für beste Stände

Ein Messe ist zwar der Markt der Möglichkeiten, manchmal muss sie jedoch selber Vorsorge für händlerische Highlights tragen. So wurden gleich zu Anfang des fünf Tage dauernden "art forum berlin" die Erwerbungen des Landes für Hamburger Bahnhof und Kupferstichkabinett in Höhe von 130 000 Mark getätigt. Bei der Wiener Galerie nächst St. Stephan wählte der Direktor des Kupferstichkabinetts, Alexander Dückers, für 60 000 Mark sechs farbige Zeichnungen des Schweizers Helmut Federle aus der Serie "Nachbarschaft der Farben" aus. Für den Hamburger Bahnhof erwarb Kustos Eugen Blume die großformatige Foto-Arbeit "Bibliothek" von Andreas Gursky für 70 000 Mark aus dem Angebot von "Mai 36".

Aber auch sonst landete die Schweizer Galerie sogleich einen Treffer, indem sie eine Fotoarbeit von Thomas Ruff für 30 000 Mark sowie eine Skulptur von Stephan Balkenhol für 35 000 Mark verkaufen konnte. Deutsche Fotokunst lief beiMax Hetzler gut. Der Berliner Galerist verkaufte schon zu Beginn der Messe eine Arbeit von Thomas Ruff für 30 000 Mark.

Der von der Bankgesellschaft Berlin als "art forum"-Hauptsponsor vergebene Preis für den besten Stand ging in der Kategorie "etablierte Galerie" an die Gemeinschaftskoje von c/o Atle Gerhardson (Oslo), Casey Kaplan (New York) und Nicolai Wallner (Kopenhagen), in der Kategorie "junge Galerie" an die New Yorkerin Greene Naftali. Den Preisträgern wird die Standmiete für insgesamt 15 Quadratmeter erlassen.

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