Kultur : Arbeitsmarkt: "Er muss sich erst einfinden" - Wer sagt was in der aktuellen Debatte

Gerhard Schröder[B],eskanzler.

"Gerster ist nie als Verwaltungsbeamter gedacht gewesen. Er war immer und soll immer jemand sein, der konzeptionell denkt und das, was er denkt, auch sagt."
Gerhard Schröder, Bundeskanzler.

"Wenn Herr Gerster öffentliche Äußerungen macht, dann ist das durchaus im Sinne seiner Berufung."
Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye.

"Ich hätte auch das Angebot oder die Herausforderung nicht angenommen, wenn ich nicht wüsste, dass ich mit dem Kanzler aber auch mit dem Arbeitsminister in den wesentlichen Fragen übereinstimme. Ich erlaube mir die Freiheit, mich auch an der Zukunftsdebatte zu beteiligen."
Florian Gerster, künftiger Chef der Bundesanstalt für Arbeit.

"Wir müssen uns aus der geistigen Sackgasse befreien, dass Subventionierung immer schlechter ist als Qualifizierung."
Florian Gerster.

"Ich würde Herrn Gerster empfehlen, erst ein wenig Erfahrung in seinem Amt zu sammeln."
Ursula Engelen-Kefer, stellvertretende DGB-Vorsitzende.

"Wir halten den Vorschlag (zur Kürzung der Arbeitslosenunterstützung, Anm. d. Red.) für falsch. Andere Vorschläge (wie die Zusammenlegung von Arbeitslosengeld und Sozialhilfe) sind richtig."
Fritz Kuhn, Grünen-Chef.

"Es ist klar geworden, dass Arbeitsminister Walter Riester zu den notwendigen Reformen nicht fähig ist.
Angela Merkel, Unions-Chefin .

"Das System muss geändert werden."
Rainer Brüderle, Vize-FDP-Chef.

"Bei dem Problem der älteren Langzeitarbeitslosen hat er sich ein wenig vergaloppiert."
Thea Dückert, Arbeitsmarktexpertin der Grünen.

"Der flotte Florian will Arbeitslose offenbar zu Freiwild machen."
Christa Luft, Vize-Chefin der PDS-Fraktion.

"Florian Gerster übernimmt als Chef der Bundesanstalt für Arbeit eine neue Rolle, in die er sich erst noch einfinden muss."
Gerd Andres, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit.

"Die Aussagen des Herrn Gerster zu Leistungskürzungen bei der Arbeitslosenversicherung geben nicht die Haltung der Bundesregierung wider. Der bisherige Präsident der Bundesanstalt für Arbeit hatte keinen Einfluss auf die Gesetzgebung. Der künftige Vorstandsvorsitzende wird diesen auch nicht haben."
Klaus Vater, Sprecher von Arbeitsminister Riester.

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