Zum ersten Mal konnte ein rumänischer Film die
Goldene Palme in Cannes erringen: „4 Luni, 3 Saptamini Si 2 Zile“ (4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage) von
Cristian Mungiu. Der
große Preis ging an „Mogari No Mori“ (Der Trauerwald) von
Naomi Kawase (Japan), der
Preis der Jury unter Vorsitz von Stephen Frears an den Zeichentrickfilm „Persepolis“ von
Marjane Satrapi and Vincent Paronnaud (Iran und Frankreich) sowie an „Stellet Licht“ (Stilles Licht) von
Carlos Reygadas (Mexiko).
Die Goldene Palme für ihr
Lebenswerk erhielt
Jane Fonda, einen
Sonderpreis zum 60. Jahrestag des französischen Festivals
Gus Van Sant (USA) für seinen Film „Paranoid Park“. Als
bester Regisseur wurde
Julian Schnabel (USA) für „Le scaphandre et le papillon“ (Die Taucherglocke und der Schmetterling) ausgezeichnet, als
bester Schauspieler Konstantin Lavronenko (Russland) für „Izgnanie“ (Die Verbannung), als
beste Schauspielerin Jeon Do-yeon (Südkorea) für „Secret Sunshine“.
Der Preis für das
beste Drehbuch ging an
Fatih Akin (Deutschland) für „Auf der anderen Seite“, eine Goldene Kamera für das beste
Erstlingswerk an „Meduzot“ von
Etgar Keret und Shira Geffen (Israel).
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