Kultur : Auch Wien leistet sich drei Opernhäuser

-

Am 8. Januar 2006 wird das Theater an der Wien wieder zum Opernhaus: Die traditionsreiche Bühne, die 1801 von Emmanuel Schikaneder gegründet wurde, in den vergangenen Jahrzehnten aber als Musicalhaus diente, erhält zum Mozartjahr 2006 ihre ursprüngliche Bestimmung zurück. Intendant Roland Geyer will jeden Monat eine Premiere präsentieren und neben MozartWerken Barockopern sowie Zeitgenössisches zeigen. Das Budget liegt bei jährlich rund 26 Millionen Euro. Als erste Opernpremiere wird am 250. Geburtstag Mozarts, dem 27.Januar 2006, in Koproduktion mit der Wiener Staatsoper „Idomeneo“ gezeigt (mit Neil Shicoff in der Titelrolle). Patrice Chéreau wird dann „Così fan tutte“ inszenieren. Die neue Opernbühne soll kein eigenes Ensemble haben, sondern Koproduktionen zeigen. Als Hausorchester fungieren die Wiener Symphoniker sowie das Radio-Symphonieorchester Wien. Für den Dezember 2006 sind Konzerte mit Simon Rattle und den Wiener Philharmonikern geplant. dpa/Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar