Ausstellung : Leipzig zeigt Gunter-Sachs-Retrospektive

"Die Kunst ist weiblich...": Unter diesem Titel zeigt das Leizpziger Museum für Bildende Künste Fotografien und Filme des deutschen Gentleman-Playboys Gunter Sachs. Sogar dessen legendäre "Pop-Wohnung" soll dort als Rekonstruktion zu sehen sein.

Leipzig Im Leipziger Museum der bildenden Künste öffnet am Samstag (1. März) eine umfangreiche Gunter-Sachs-Retrospektive. Unter dem Titel "Die Kunst ist weiblich..." werden rund 240 Fotografien und sechs Filme des Künstlers Sachs präsentiert. Hinzu kommen rund 50 Werke aus der Kunstsammlung sowie Objekte aus dem Leben des Industriellenerben und Playboys.

"Ich habe mich sehr über die Einladung des Museums der bildenden Künste gefreut. Außerdem halte ich Leipzig für eine der ersten Städte der modernen Kunst", erklärte Sachs seine Entscheidung, in die ostdeutsche Stadt zu kommen.

Warhols und Liechtensteins Turmzimmer als Höhepunkt der Ausstellung

Ein Höhepunkt der Ausstellung, die bis zum 22. Juni zu sehen sein wird, ist die originalgetreue Rekonstruktion des Turmzimmers aus dem St. Moritzer "Palace-Hotel". Dort hatten Künstler wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein oder Allen Jones 1969 ein bewohnbares Ambiente im Stil der Pop-Art für Sachs und dessen Frau Mirja geschaffen.

Die Retrospektive wird nach Angaben von Sachs der Ausstellung ähneln, die 2003 im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zu sehen war. In Leipzig würden allerdings mehr Exponate auf einer wesentlich größeren Fläche gezeigt.

Der 1932 geborene Sachs wurde in den 60er und 70er Jahren als deutscher Prototyp des "Gentleman-Playboy" berühmt. Er war drei Jahre mit Brigitte Bardot verheiratet. (ho/ddp)

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