Kultur : Ausstellung über Pasolini in Berlin

Das Berliner Literaturhaus in der Fasanenstraße plant eine Ausstellung über den italienischen Filmregisseur Pier Paolo Pasolini (1922-1975). Die Ausstellung knüpft an das 1966 entstandene autobiografische Gedicht Pasolinis „Who is me/Wer ich bin“ an und zeigt literarische Dokumente, Fotos und Zeichnungen und eine Filminstallation. Die Koproduktion der Stadt Zürich, des Museums Strauhof und dem Centre Dürrenmatt Neuchâtel mit dem Literaturhaus wird vom 18. September bis 22. November in Berlin zu sehen sein. Es geht laut Ankündigung um einen Autor, „der seine in der Literatur betriebene radikal-aufklärerische und selbstkritische Suche nach Wirklichkeit in einer anderen, der filmischen Sprache fortschrieb“. Pasolini wurde unter anderem mit Filmen wie „Accattone“ oder „Die 120 Tage von Sodom“ bekannt. In seinen Werken hat er den Geächteten aus den Elendsquartieren der römischen Vorstädte ein Denkmal gesetzt. Im November 1975 wurde er in Ostia bei Rom, angeblich in Notwehr, von einem 17 Jahre alten Homosexuellen ermordet. dpa

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