Museumsschließung : Hey, ho, let's go!

Das Ramones-Museum in Berlin-Kreuzberg bleibt ab der kommenden Woche dicht. Der Vermieter hat die Miete um rund 300 Prozent erhöht, beklagen die Organisatoren der Punk-Ausstellung.

Ramones-Museum
Muss schließen: Das Ramones-Museum in Berlin. -Foto: ddp

BerlinAlternative Räumlichkeiten gebe es noch nicht, so die Museumsverantwortlichen. Sie hoffen jedoch, ihre Exponate schnellstmöglich an einem neuen Ort präsentieren zu können. Im Dezember und Januar werde darüber beraten und verhandelt.

In dem nur zwei Zimmer und knapp 60 Quadratmeter großen Ramones-Museum waren rund 300 Exponate zu sehen: zum Beispiel eine Jeans von Johnny Ramone, Turnschuhe von Marky Ramone, ein Bühnenhandschuh von Joey Ramone, T-Shirts, Fotos, Setlists, Vinyl-Schallplatten, Konzertplakate und Tickets. 22 Jahre Bandgeschichte von der Gründung 1974 bis zur Auflösung 1996 wurden gezeigt.

Gründer des Museums ist Florian Hayler, Ramones-Fan, stellvertretender Chefredakteur des Berliner Magazins "unclesallys" und Besitzer der Ausstellungsstücke. Im Alter zwischen 15 und 24 Jahren sammelte Hayler alles über die Ramones, was ihm in die Finger kam. Er reiste zu Konzerten der Band rund um den Globus. Dabei knüpfte er enge Kontakte zu den Punkrockern. (mit ddp)

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