Staatsgalerie Stuttgart : Amerikanische Landschaftsmalerei

Ab Samstag ist in der Stuttgarter Staatsgalerie eine Ausstellung zur amerikanischen Landschaftsmalerei zu sehen. Die Schau "Neue Welt - Die Erfindung der amerikanischen Malerei" läuft bis zum 21. Oktober.

StuttgartDie Staatsgalerie Stuttgart widmet ab Samstag der amerikanischen Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert eine Ausstellung. Bis 21. Oktober sind unter dem Titel "Neue Welt - Die Erfindung der amerikanischen Malerei" 73 Gemälde und Zeichnungen aus dem Wadsworth Atheneum Museum of Art zu sehen, wie die Staatsgalerie mitteilte. Das Museum in Hartford in Connecticut besitzt eine der größten Sammlungen amerikanischer Landschaftsmalerei. Sie ist erstmals im größeren Umfang in Europa ausgestellt.

Landschaftsmalerei galt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als wichtigste Kunstgattung in den USA. Zu den Pionieren gehörten Maler wie Thomas Cole und Frederic Edwin Church, die ihre Motive aus der Wildnis und Weite der Neuen Welt schöpften. Weitere Künstler, die nördlich von New York einem später als "Hudson River School" bezeichneten Malerkreis angehörten, schufen wildromantische Bilder. Die Ausstellung gliedert sich den Angaben zufolge in acht Teile: Wildnis, Siedler in der Wildnis, die Niagarafälle, Kunst und Wissenschaft, die Anziehungskraft Italiens, der amerikanische Westen, Luminismus sowie die Entstehung der erhabenen Landschaft. Der Kern der Sammlung wurde vom Museumsgründer Daniel Wadsworth (1771-1884) und der Witwe des Waffenproduzenten Samuel Colt, Elisabeth Hart Jarvis Colt (1826-1905), zusammengetragen. Sie gehörten im 19. Jahrhundert zu den Förderern amerikanischer Künstler. (mit ddp)

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