Auswärtiges Amt übernimmt : Jüdisches Filmfest findet neuen Geldgeber

Vergangenes Jahr hat der Haupstadtkulturfonds seine Förderung für das Jüdische Filmfest eingestellt. Jetzt ist das Festival gerettet: Das Auswärtige Amt springt ein.

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Szene aus dem Film "The Eichmann Show" mit  Martin Freeman (l.) und und Anthony LaPaglia, mit dem das Jüdisches Filmfestival 2015 eröffnete. Foto: BBC/Feelgood Fiction
Szene aus dem Film "The Eichmann Show" mit  Martin Freeman (l.) und und Anthony LaPaglia, mit dem das Jüdisches Filmfestival 2015...Foto: BBC/Feelgood Fiction

Nach der Streichung des Zuschusses von 100 000 Euro durch den Hauptstadtkulturfonds vor zwei Wochen hat das Jüdische Filmfestival Berlin-Brandenburg (JFBB) mit dem Auswärtigen Amt einen neuen Geldgeber gefunden. Einer JFBB- Mitteilung zufolge habe das Ministerium für die Ausrichtung des 22. Filmfests im Juni eine Notförderung in exakt dieser Höhe zugesagt; damit sei man nun nicht mehr „in der Existenz bedroht“. Wie berichtet, hatte der Hauptstadtkulturfonds, der Projekte grundsätzlich einzeln fördert, die Ausnahme einer über mehrere Jahre laufenden Unterstützung nicht fortgeführt. Das JFBB mit einem Gesamtetat von rund 250 000 Euro wird unter anderem vom Land Brandenburg, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Zentralrat der Juden in Deutschland finanziell unterstützt.

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